Milde Nacht lockt Gäste auf die Partymeile

Die Mitglieder von „Red Rooster“ ließen das Café zur Burg kochen. Handgemachter Bluesrock - das kam super an!

Altena - Kai Finkernagel trifft man überall an - nur nicht in seiner eigenen Kneipe. „Zu voll!“ erklärt er lachend und freut sich, dass es den anderen Gastronomen ganz ähnlich geht. Der Mitinitiator des Kneipenfestivals „Altena by night“ reiht sich kurzerhand ins Partyvolk auf der Straße ein. Die milde Samstagnacht lässt keinen so schnell nach Hause gehen.

Zu sehen und zu hören gibt’s überall was an diesem Abend: Stefan Thielen macht im Hotel am Markt den Anfang mit sanftem Coverrock an der Akustikgitarre, etwas später steigt die lustige Combo „Red Rooster“ im Café zur Burg ein. Die kann mit ihrem handgemachten Bluesrock die One-Man-Show nebenan locker übertönen, doch in die Quere kommt sich an diesem Abend keiner. 

Ein fröhlicher Partyumzug nimmt Form an in der Innenstadt, auf halber Höhe begrüßt Günter Engelskircher die ersten Gäste auf ein Bierchen im Café Talstation. Tlako und Ulrike Wagner steigen etwas später ins Programm ein mit dem stimmungsvollen „Funcascade“-Repertoire, also warum nicht gleich in den Burgaufzug steigen und hören, was „Mr. T“ im Restaurant Burg Altena macht? Der Alleinunterhalter überrascht: Hatte er im Oktober 2015 noch relaxten Swing in Anzug und Krawatte im Hotel am Markt präsentiert, begeistert er nun mit Power-Rock, der nach einer Fünf-Mann-Band klingt.

Innenstadt wird zur Partymeile

Das Partybändchen am Handgelenk macht es möglich, überall einmal reinzuhören, zu verweilen und weiterzuziehen. Wo es sich staut, wie zum Beispiel am Lennekai, wo die Gäste heiß auf Cocktails und Akustik-Coverrock von „Dos Hombres“ sind, da verweilen viele beim Plausch mit Bekannten auf der Straße und lauschen draußen weiter. Am Markaner etabliert sich dies im Laufe des Abends sichtlich: Nachdem im Café Ko die „Countryboys“ ihre letzten Akkorde gespielt haben und im frisch eröffneten „Hardy’s“ nicht mehr genug Stehplätze vor der Bühne beim Auftritt von „Any Beat Counts“ zur Verfügung stehen, verlagert sich die Party gemütlich auf den Platz. 

Lange voll bleibt’s auch in der Kuzina, wo zum Abendessen die Sirkaki-Band Foklore präsentiert, die nach ein, zwei Ouzo auch zum Tanzen einlädt. Solche Szenen will Kai Finkernagel bei der nächsten Party-Auflage im Oktober in noch mehr Speisegaststätten sehen: „Ich bin da dran. Interessenten, die auch Musiker buchen wollen, habe ich schon!“

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