Rutsche ist der größte Erfolg

Förderverein unterstützt Freibad Dahle seit 20 Jahren

Stellvertretende Bürgermeisterin Dr. Rita Rüth, Helmar Roder, Uwe Scholz und Beatrix Claas (v.l.) stießen aufs 20-Jährige an.

Altena - Die Wasserrutsche, die war gleichzeitig Höhepunkt und größtes Sorgenkind zugleich im 20-jährigen Bestehen des Fördervereins Frei- und Hallenbad Dahle. Um kein Förderobjekt wurde mehr gezittert, gebangt und gejubelt. „Alles aber hat sich gelohnt. Jedes Jubeln der Kinder ist ein Dankeschön an uns. Deshalb machen wir gern weiter!“ resümierte Vorsitzende Beatrix Claas bei der Feier zum runden Geburtstag am Samstag, 13. Februar.

Kinder und Jugendliche haben am meisten profitiert vom fleißigen Einsatz der Mitglieder, die schon in allen Stadtteilen Klinken geputzt haben, um Sponsoren für die Projekte rund ums Bad zu finden. Wasserspielzeuge, Liegen, das Beachvolleyballfeld, die Matschanlage - alles und viel mehr wäre ohne die 120 Mitglieder nicht möglich gewesen. Viele von ihnen sind dem Förderverein seit seiner Gründungsstunde treu. Regine Koopmann, Peter Bludau und Ralf Hojda gehören dem Vorstand bereits seit 20 Jahren an. Beatrix Claas steht dem Verein seit zehn Jahren vor. Als DLRGlerin war sie prädestiniert, um die Nachfolge Wilhelm Vaupels anzutreten. „Sämtliche Altenaer Schwimmvereine sind ja auch bei uns vertreten“, so Beatrix Claas. Die hatten damals die ihnen von der Sparkasse zugewiesene Sportförderung nahtlos an die Badförderer weitergegeben, damit der große Traum von der Edelstahlrutsche endlich verwirklicht werden konnte.

Die Ideen für kleine und große Highlights gehen dem Verein nicht aus. Zum 20-jährigen Bestehen war am Samstag „Mermaiding“ im Hallenbad angesagt: Anmutige Meerjungfrauen - und auch ein Wassermann (Nix) - zogen sich die bunten Flossenanzüge an, um damit elegant durchs Becken zu düsen.

Zur Stärkung gab’s unter anderem Popcorn und bunte alkoholfreie Cocktails aus dem Rezeptbuch der Stadtwerke. Natürlich fehlte auch nicht ein Glas Sekt zum Anstoßen auf zwei erfolgreiche Jahrzehnte.

Die Gäste fanden sich übrigens im neusten Projekt des Fördervereins ein: Der Wärmeraum des Freibads soll elegant bestuhlt werden, damit er von Badegästen zum Pausieren genutzt werden kann. „Es ist wahrhaftig bemerkenswert, was dieser Verein schon alles geschafft hat!“ lobte auch Stadtsportverbandsvorsitzender Günter Kauert.

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