70 Jahre CDU: Starke und gute Gemeinschaft

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Die CDU Altena hat seit jeher ein Faible für „etwas andere“ Veranstaltungsorte: Ihren Geburtstag feierte sie in einer Gewerbehalle auf Rosmart.

Altena - Die letzten 17 Jahre waren die besten – darin waren sich Christel Voßbeck-Kayser und Thomas Gemke am Dienstagabend einig, als sie auf 70 Jahre CDU Altena zurückblickten.

Voßbeck-Kayser, die Vorsitzende des Stadtverbandes, fasste sich bei ihrem Rückblick auf die Geschichte der CDU Altena kurz – Details fänden sich in der von Gerhard Schmiedel und Wolfgang Simon mit viel Akribie verfassten Jubiläumsschrift, sagte sie.

140 Mitglieder hatte die CDU Altena kurz nach ihrer Gründung. Dann stieg die Mitgliederzahl auf über 200, jetzt ist sie wieder bei 140 angelangt. Voßbeck-Kayser betonte, dass die CDU die einzige Partei in Altena sei, die eine Jugend- und eine Frauengruppe habe: „“Wir haben von Anfang an Politik für alle Generationen und alle Bürger gemacht“.

Dass die Junge Union fast komplett durch Abwesenheit glänzte, hatte einen guten Grund: Fast alle Mitglieder gehörten dem amtierenden Hofstaat der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft an. Der befindet sich zur Zeit auf Reisen. Auch das zeige, wie gut die Union in der Stadt vernetzt sei, sagte die Vorsitzende.

Starke und gute Gemeinschaft

Die Wahl von Dr. Andreas Hollstein zum Bürgermeister sei im Jahr 1999 ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der CDU Altena gewesen, betonte Voßbeck-Kayser. Seitdem habe sich Altena zu einem „lebens- und liebenswerten Ort“ enwtickelt. Die CDU habe als „gute und starke Gemeinschaft“ auch für die Zukunft noch „viele gute Ideen zum Wohle der Stadt“.

Ins gleiche Horn stieß Landrat Thomas Gemke. Er sprach von einer Erfolgsgeschichte und davon, dass die Union in der Burgstadt in vielen Belangen Vorreiter sei: „Altena kann demografischen Wandel, andere üben noch“, sagte er. Offen gestand er ein, dass er manches mal verblüfft sei über Initiativen von Dr. Andreas Hollstein und der CDU-Fraktion: „Die entwickelten manchmal Visionen, von denen wir gedacht haben, dass das doch gar nichts werden kann – und dann setzen sie die einfach in die Tat um“. So sei Altena „zu einer wunderbaren Stadt“ geworden, in der sich die Menschen wohlfühlen – auch die von außerhalb, was sich seit der Eröffnung des Burgaufzuges zeige.

Weitere Grußworte gab es nicht: Wolfgang Bosbach sollte genug Zeit für seinen Festvortrag haben.

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