Friedensstreiter mit der Waffe des Arguments

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Von Vertretern der Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung Märkischer Kreis, dem Friedenszeichen Hagen, dem Friedensplenum Iserlohn und der Friedensgruppe Lüdenscheid erhielt Mührmann die Auszeichnung. 

Altena - Zahlreiche Freunde und Weggefährten hatten sich eingefunden, als Heinz Mührmann am Freitagabend in der Burg Holtzbrinck der „Fritz und Ingeborg Küster Friedenspreis“ verliehen wurde.

Von Vertretern der Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung Märkischer Kreis, dem Friedenszeichen Hagen, dem Friedensplenum Iserlohn und der Friedensgruppe Lüdenscheid erhielt Mührmann diese Auszeichnung für sein Lebensmotto „Unterwegs für den Frieden“.

Unterwegs war er nicht nur im heimischen Kreis, sondern er nahm 1973 am Weltkongress der Friedenskräfte in Moskau teil und 1986 reiste er nach Mutlangen, um dort gegen die Atomwaffen zu protestieren.

Pfarrer Dr. Dietmar Kehlbreier und Pfarrer Bernhard Laß hielten die Laudatio auf den Preisträger. Sie zählten Stationen seines Lebens auf und würdigten sein konsequentes Eintreten für den Frieden. Er sei stets ein Friedensstreiter mit der Waffe des Arguments gewesen, mit Stift und Papier, mit Megafon und Mundharmonika.

Auch Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein lobte das Engagement Mührmanns. „Du wirst von Arbeitgebern und Arbeitnehmern mit Hochachtung behandelt, obwohl du den Arbeitgebern oft ins soziale Gewissen geredet hast. Viele begegnen dir mit Respekt und bewundern deine Beharrlichkeit. Du hast immer gesagt, was du denkst, bist dadurch oft angeeckt, aber das macht dich authentisch!“

Mührmann bedankte sich und zitierte aus seinem Gedicht „Mein Traum“. Er wolle weiter seine Stimme erheben gegen Unrecht und Gewalt. Gemeinsam mit seinem Weggefährten Frank Neuhaus, der den Abend musikalisch untermalte, intonierte er „Die Gedanken sind frei“.

Der Preis gehöre ihm nicht allein, betonte Mührmann, sondern auch seiner Frau und seiner Familie und der Friedensgruppe im Märkischen Kreis. Nach dem offiziellen Teil stellte Detlev Paul vom Friedensplenum Iserlohn das neue Projekt zur Umwidmung von Kriegerehrenmalen in Friedensdenkmale vor und lud zum Betrachten der Ausstellung „100 Jahre Friedensbewegung in Hagen und im MK“ und auch zum großen und schmackhaften Büfett ein.

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