Welk-Plastik als Spende für das Drahtmuseum

Bernd Falz (links) übergab dem dem Drahtmuseum gestern eine Plastik der Drahtkünstlern Stefanie Welk. Danke sagten dafür Barbara Dienstel-Kümper (2. von links), Stefan Sensen und Dr. Agnes Zelck. Foto: Bender

Altena - Spenden statt Kränze und Blumen – das hatte sich Dr. Hans Horst Pfleging vor seinem Tod im Juni 2013 gewünscht und die Freunde der Burg als Empfänger bestimmt. So kam ein ansehnlicher Geldbetrag zusammen, der jetzt für eine größere Anschaffung ausgegeben wurde: Bernd Falz, der Vorsitzende des ältesten Fördervereins der Stadt, übergab dem Drahtmuseum eine Drahtplastik von Stefanie Welk.

Bis Oktober waren mehrere Werke der Mannheimer Künstlerin im Drahtmuseum und auf der Burg im Rahmen einer Sonderausstellung zu sehen - „Auf-Bruch“ war eins, das die meisten Besucher sowort in seinen Bann zog. So sei es auch den Freunden der Burg ergangen, berichtete Falz gestern – spontan hätten sie beschlossen, das über 4000 Euro teure Werk zu kaufen und es dem Drahtmuseum zur Verfügung zu stellen. Dort steht es jetzt in dem Raum, der der Drahtkunst gewidmet ist.

Auf-Bruch besteht aus fünf aus Edelstahldraht gebogenen Figuren und ist sehr interpretierbar. Handelt es sich um eine Bewegungsstudie, die einen Menschen zeigt, der sich aus der Hocke erhebt und auf den Weg macht? Oder sind es fünf Menschen, die in gewissermaßen tänzerischer Art miteinander verbunden sind? Diese Frage bleibe offen, erklärte Dr. Agnes Zelck, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kreismuseen, bei der Übergabe.

An der nahmen neben Zelck auch Museumsleiter Stefan Sensen und die für Kultur zuständige Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper teil. Deren überschwänglichen Dank für das großzügige Geschenk wehrte Falz bescheiden ab: „So etwas zu tun, ist schließlich Satzungsziel unseres Vereins“.

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