Frühlingsfest der evangelischen Kirchengemeinde mit Rosen

Rosen aus Krepppapier fertigten die Besucherinnen – und ein Ständchen gab es obendrein dazu. Foto: Hornemann

Altena -   Die Rose stand am Mittwoch, 15. April, im Mittelpunkt beim Frühlingsfest der evangelischen Kirchengemeinde, das sich nicht nur an die Frauenhilfen, sondern alle älteren Mitbürger der Stadt richtete.

GemeindeSchwester Claudia Sauer nutzte die Gelegenheit, sich den Gästen vorzustellen und brachte eine Aufgabe mit: Alle Teilnehmer nahmen am Ende eine selbstgefertigte Krepppapier-Rose mit nach Hause.

An der ist kein Vergang - „solange sie nicht nass wird”, erklärte Claudia Sauer. Das Liedblatt des Tages widmete sich den Frühlingsknospen. Ihnen konnte die Gemeinschaft aus dem Gemeindezentrum Mühlendorf heraus beim Wachsen zusehen. Kantor Johannes Köstlin stimmte jedes Frühlingslied an, das gewünscht wurde und hatte auch stimmstarke Verstärkung mitgebracht: Der Frauenchor der Gemeinde sorgte für gute Unterhaltung und warb bei dieser Gelegenheit für neue Mitglieder. Geprobt wird Montags um 15 Uhr im Lutherhaus, wo nebenan in der Lutherkirche eine weitere Rose versteckt ist, auf die am Mittwoch Pfarrer Dr. Dietmar Kehlbreier einging: Die Lutherrose. „Eine Kirche ohne diese Rose ist keine Lutherkirche”, hatte der Referent während der Recherchen zum Thema selbst mit großem Erstaunen festgestellt. Reformator Martin Luther verwendete das florale Motiv mit Kreuz einst als Briefsiegel. Auch den Farben dieser Rose sprach Luther eine Bedeutung zu.

Heiteres zum Ausklang trug Ingeburg Dornseifer vor und auch Heinz Ehrhardts „Made” schaute beim Frühlingsfest vorbei - gar nicht schade! von Ina Hornemann

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