Förderverein ermöglicht neue Spiele in der Bücherei

Loretta und Loris haben sich gestern schon einen Eindruck verschafft vom neuen Spieleangebot. Es gibt übrigens keineswegs nur Spiele für Kinder, auch Jugendliche und Erwachsene kommen auf ihre Kosten. -  Foto: Keim

Altena - Eine freche Sprechhexe, eine magische Kristallkugel, Scotland Yard und die Guiness-Weltrekorde haben Einzug gehalten in die Stadtbücherei. Das sind nur drei Beispiele aus einem neuen Angebot an der Marktsraße.

Die Freunde der Stadtbücherei als Förderverein finanzierten das neue Angebot. Mehr als 40 schicke Spiele stehen nun zur Ausleihe für bis zu vier Wochen bereit, können aber auch in der Bücherei gespielt werden. Es handelt sich um Geschicklichkeitsspiele, Karten-, Memo- und Würfelspiele sowie Quiz- und Tiptoi-Spiele. Letztere sind interaktive Lernspiele mit einem Digitalstift.

„Viele der Spiele erfordern mehrere Mitspieler und wirken deshalb gemeinschaftsfördernd und bieten eine Alternative zur zunehmenden Vereinzelung beim Tablet- und Smartphonespielen“, freut sich Büchereileiter Antonius Gusik über die neuen Möglichkeiten für seine Besucher. 19 Spiele eignen sich schon für Vorschulkinder, 16 für Grundschüler und acht für Jugendliche. 700 Euro hat der Förderverein bereit gestellt, damit die Spiele angeschafft werden können.

Die Spiele sind alle im Onlinekatalog unter www.stadtbuecherei.de zu finden und stehen im Lesecafé bereit. In der Vergangenheit hatte der Büchereileiter durchaus Bedenken, Spiele in größerer Zahl in den Bestand aufzunehmen. Das hing damit zusammen, dass er bei knappen Personalressourcen kaum Möglichkeiten sah, alle Spiele mit möglicherweise vielen Teilen vor dem Ausleihen auf Vollständigkeit zu überprüfen. Jetzt geht man einen anderen Weg: Die Entleiher prüfen die Spiele vor der Ausleihe selbst auf Vollständigkeit.

Weitere Bedenken gab es wegen Ersatzteilen, falls irgendwo einmal ein Element oder Spielstein verloren geht. Aber aus hier gibt es Entwarnung: „Fehlende Spielteile sind nicht mehr das Problem“, berichtet Antonius Gusik. Sie können jetzt kostengünstig über „Die Spieltruhe“ nachbeschafft werden, eine Firma, die sich als Bibliothekslieferant darauf spezialisiert hat.

Mit den Neuzugängen auf dem Spielesektor denkt man in der Bücherei daran, die früheren Spielenachmittage wieder aufleben zu lassen.

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