Wege um ein Drittel reduziert

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Auf der Baustelle in der Nette laufen die Arbeiten wieder an.

Altena Ein Schreitbagger, im Fachjargon auch Spinnenbagger genannt, zieht im Moment auf der Großbaustelle der Firma Finkernagel an der Westiger Straße 122 bis 128 die Blicke auf sich.

Das besondere Arbeitsgerät wird benötigt, um Anker im Hang zu setzen.Am 19. Oktober des vergangenen Jahres hatte die Firma mit dem Abriss des letzten noch bestehenden Gebäudeteils der ehemaligen Firma Rahmer begonnen.

Anfang des kommenden Jahres soll dort ein neues, zweigeschossiges Gebäude entstehen. Wie Wolfgang Brühl, kaufmänischer Geschäftsführer der Firma auf Anfrage sagte, soll im Erdgeschoss eine neue Lager- und Versandhalle für das Drahtwerk entstehen. Damit schaffe Finkernagel die räumlichen Voraussetzungen für das veränderte Kundenverhalten der vergangenen Jahre. Brühl: „Die Zeiten haben sich geändert: Vor noch nicht allzu langer Zeit wurde der Großteil der Aufträge mittel- bis langfristig bestellt und zum bestellten Termin in voller Menge an den Kunden geliefert.

Diese Abwicklung ist heute eher Ausnahme als Regel. Mittlerweile benötigen die Kunden weltweit kleine ,mundgerechte’ Mengen in immer kürzerer Lieferzeit zu flexiblen Terminen.“ Die Belieferung müsse deshalb im „Kundentakt“ erfolgen. Für Finkernagel stellt die geplante Erweiterung des Fertiglagers einen wichtigen Schritt zur Sicherstellung der Kundenzufriedenheit im Hinblick auf Qualität und Logistik dar. Bekanntlich fertigt Fingernagel nicht nur Draht, sondern auch Werkzeuge. Diese dienen dazu, den Draht zu Schrauben, Muttern oder Nieten umzuformen.

Diese Abteilung ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen und aktuell werden dort 22 Mitarbeiter beschäftigt. Die Produktionsfläche, die sich auf fünf Räume in verschiedenen Ebenen verteilt, beträgt 570 Quadratmeter und wird auf 1680 Quadratmeter erweitert. Vorrangiges Ziel dieser Investition ist es, die Wege, die aktuell zurückgelegt werden, um 30 Prozent zu verkürzen und damit die Abläufe zu optimieren sowie die Produktivität der Fertigung zu erhöhen.

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