Familien spenden 400 Euro an Förderkreis

Juist-Ferienhaus: Es gibt viel zu tun

Sally Bandisch, Christian Klimpel mit seinen beiden Jungs Linus und Henry, Marlies Becker, Thomas Becker und Uwe Storm (v.l.) trafen sich in der Redaktion zur Scheckübergabe. Foto: Bonnekoh

Altena -  „Wir haben uns in der Einrichtung auf Juist sehr wohl gefühlt. Irgendwie sind 400 Euro unseres Budgets übrig geblieben. Geld, das wir jetzt an den Förderkreis des Kinder- und Jugenderholungsheimes spenden möchten.“

Das sagte am Donnerstag, 14. Januar, Christian Klimpel. Er war gemeinsam mit seiner Familie und weiteren acht befreundeten Ehepaaren mit deren Anhang im Herbst eine Woche auf der Insel. „Traumhaft schön“, so bilanziert der Altenaer den Aufenthalt, „den wir auf jeden Fall wiederholen möchten.“

Über die Spende freuten sich jetzt Kassierer Thomas Becker, Geschäftsführerin Marlies Becker und Vorsitzender Uwe Storm. Und der Vorstand des Juist-Ferienhauses hat natürlich Verwendung für diese unverhofften Mittel.

Uwe Storm: „Wir werden in diesem Jahr in großem Stil die Männer- beziehungsweise Jungenduschen erneuern müssen. Und auch die Beleuchtung bedarf einer gründlichen Sanierung.“ Hinzu kämen Aufgaben im Außenbereich der Freizeitstätte. „Wer schon einmal dort war, weiß, dass wir damit begonnen haben, den Jägerzaun abzureißen und durch eine Sitzmauer zu ersetzen. Da liegen wir gut im Rennen.“ Auch das Mobilar im Innern des Hauses sei in die Jahre gekommen. „Wir werden in diesem Jahr damit beginnen, Schränke und weitere Möbel sukzessive auszutauschen. Wenn man davon ausgeht, dass alles schon mehr als 20 Jahre alt ist, ist das einfach eine Investition, die nötig ist.“

Dank einiger Spenden von Vereinen und der Industrie werden bereits im Frühjahr auch die Heizkörper im Haus ausgetauscht. „Es gibt viel zu tun. Aber es lohnt sich, wenn man bedenkt, wie wunderbar das Haus liegt.“

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