Neuer Bürgerbus in Altena übergeben

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Ralf Engelsberger vom Autohaus Jürgens übergibt den neuen Bürgerbus symbolisch an Bernd Reinshagen.

Altena - Nach sieben Jahren und mehr als 300 000 Kilometern war es Zeit für einen Neuanfang. In diesem Sinne haben die Mitglieder des Altenaer Bürgerbusvereins am Samstag ihr neues Fahrzeug, übrigens das dritte seit Gründung des Vereins im Jahr 1998, auf der Sportanlage Breitenhagen in Betrieb genommen. Gleichzeitg wurde auch das 15-jährige Jubiläum gefeiert.

Doch bevor die Festreden beginnen konnten, erinnerte der 2. Vorsitzende des Bürgerbusvereins, Bernd Reinshagen, mit einer Schweigeminute daran, dass erst vor wenigen Tagen der langjährige 1. Vorsitzende Wolf Trainer, verstorben war. „Es wäre aber nicht in seinem Sinne gewesen, diesen Tag abzusagen“, so Reinshagen.

Der neue Bus vom Typ Mercedes Sprinter 316 CDI hat für die Fahrgäste gleich mehrere Vorteile. Dank eines tiefen Einstiegs können auch „Menschen, die weniger gut zu Fuß sind, bequem ein- und aussteigen“. Über ein neues Fahrleitsystem wird die Route und die Anzahl der Fahrgäste festgehalten und das Kassensystem organisiert. Dass der Bürgerbus seit seiner ersten Fahrt am 1. August 1999 eine „wirkliche Lücke im System geschlossen hat“, belegte Bernd Reinshagen mit beeindruckenden Zahlen. Bis zum 31. Juli 2015 haben die Fahrerinnen und Fahrer des Bürgerbusvereins insgesamt 280 000 Personen befördert und dabei 582 000 Kilometer zurückgelegt. Bildlich gesprochen hat die Fahrzeugflotte damit 14,5 Mal die Erde umrundet. Auch die Entwicklung der Fahrgastzahlen sei sehr erfreulich. Während zwischen 2001 und 2010 jährlich bis zu 18 000 Menschen den Bus genutzt hätten, sei die Zahl seit 2011 immer leicht angestiegen. „Wir hoffen, in diesem Jahr die 20 000-er Marke zu knacken“.

Über den neuen Bus freuten sich auch Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper, die stellvertretende Bürgermeisterin Hanna Freissler, Jürgen vom Brocke und Peter Bökenkötter von der MVG und Ralf Engelsberger vom Autohaus Jürgens. Auch die befreundeten Bürgerbusvereine aus der Umgebung hatten eine Abordnung geschickt. Und statt Hals und Beinbruch wünschten die Kollegen „immer genügend Sprit im Tank und gutes Motoröl“. - jw

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