Evingser Sauerlandspur: Ein Weg verbindet – Arbeiten gehen voran

Neues Leuchtturm-Projekt

Die Evingser Dorfgemeinschaft hat schon große Vorarbeit geleistet.

Altena - Für Kerstin Berens, Regionalmanagerin des Naturpark Sauerland-Rothaargebirge für den Kreis Olpe, ist die in Arbeit befindliche Evingser Sauerlandspur so etwas wie ein „Leuchtturm-Projekt“ für den gesamten Sauerland-Höhenflug-Wanderweg.

Wenn alles so weiter läuft wie bisher, geht die junge Frau davon aus, dass die Evingser Sauerlandspur die „erste Sauerlandspur außerhalb der Sauerland-Wanderdörfer aus der Rubrik Naturweg werden kann.“ Das ehrgeizige Projekt, bei dem Thomas Amersek als Naturschutzwart der SGV-Abteilung Evingsen so etwas wie der geistige Vater ist, steht im Dorf unter der Überschrift „Ein Weg verbindet“ und wird bei der Leader-Kommission als „Starter-Objekt“ geführt. In diesen Tagen beginnt die zweite Runde der Bewerbungsphase, an deren Ende sich die Evingser satte Zuschüsse erhoffen. Im Raum steht eine 60-Prozent-Förderung. Die Maßnahme ist mit 82.000 Euro Kosten veranschlagt. Das Gesamtprojekt „Ein Weg verbindet“, so Amersek, gliedere sich in mehrere Unterpunkte.

Mehrere Unterpunkte

Viele ehrenamtliche Helfer haben sich schon engagiert. Weitere werden von der Dorfgemeinschaft dringend gesucht.

Einer davon ist die „Herrichtung historischer Wege.“ Hier haben die Evingsen bereits gehandelt und den Kuhlandweg umgestaltet. Wie vorausschauend und wichtig gerade für die Evingser Schulkinder diese erste Maßnahme war, belegt die Tatsache, dass bekanntlich der Grundschulteilstandort Evingsen ein Jahr früher geschlossen wird als bisher geplant. „Wir haben durch diese Aktion einen sicheren Schulweg zur Busanbindung an der Ihmerter Straße geschaffen.“ Herzlich dankte Amersek und sein vielköpfiges Helfer-Team in diesem Zusammenhang auch dem Bauhof. „Wir wurden tatkräftig unterstützt.“

Bauhof hat kräftig geholfen

Ebenso konnte der alte Kuhlandweg mit einer Streckenlänge von 300 Metern für die Dorfgemeinschaft neu eröffnet werden. Amersek: „Dieser Weg wird nicht nur von vielen alteingesessenen Evingsern zurzeit regelrecht wiederentdeckt.“ Doch das ist lange nicht alles. Weitere „alte“ Wege werden in nächster Zeit wieder hergerichtet. Die wenigen Geldmittel, die für die Materialien benötigt werden, sind durch Spenden aufgebracht worden. Für die Umsetzung der nächsten Wege-Projekte werden aber noch zusätzliche Helfer benötigt. „Nach Abschluss dieser Arbeiten hoffen wir auf den positiven Ausgang des Leader-Förderantrags, so dass mit dem zweiten Teil des Gesamtprojektes ,Ein Weg verbindet’ begonnen werden kann“, sagt Amersek.

Kleine Etappen mit Spaß erwandern

Kerstin Berens und Thomas Amersek arbeiten für die Sauerlandspur Hand-in-Hand.

 Kerstin Berens: „Der Sauerland-Höhenflug verläuft auf 250 Kilometer von Altena und Meinerzhagen bis nach Korbach. Wer diesen Fernwanderweg nicht komplett wandern möchte, kann auch viele kleine Etappen unter seine Wanderschuhe nehmen. Kürzere Rundtouren mit Einkehrmöglichkeiten entsprechen heute den Bedürfnissen der Mehrheit der Wanderer. Dieses Angebot soll am Sauerland-Höhenflug weiter ausgebaut werden. Ein Aufruf, den sich die Evingser zu Herzen genommen haben!“ Weitere Informationen über: TAmersek@gmx.de

Ein ausführliches Interview mit der Projektleiterin in der Ausgabe Donnerstag, 21. April, des Altenaer Kreisblattes.

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