„Sauerlandspur“ kommt voran

Thomas Amersek, Thorsten Janson und Marco Kauert sind zuversichtlich, wissen aber, dass noch viel zu tun ist.

Altena - Jetzt beginnt die heiße Phase in der Leader-Bewerbung. Das Evingser Projekt „Ein Weg verbindet“. Die Evingser Sauerlandspur schreitet nun immer weiter voran. Erheblicher bürokratischer Aufwand, um an einen europäischen Fördertopf zu gelangen, war in den letzten Monaten zu bewältigen.

Kalkulationen, Angebote und Genehmigungen einholen, Gespräche mit dem SGV-Arnsberg und dem Sauerlandhöhenflug, Verfassen des Konzeptes und des Finanzierungsplanes.

Viel Arbeit steckten die Helfer rund um die „Evingser Sauerlandspur“ in ihr Projekt, um die theoretischen Auflagen zu erbringen. Sie wissen: „Von der Idee über ein Konzept bis hin zur Umsetzung ist manchmal ein langer Weg. Wir hoffen alle, dass es noch in diesem Jahr mit dem praktischen Teil losgehen kann“, so Thomas Amersek, 1. Vorsitzender des SGV-Evingsen.

„Dazu fehlt uns noch ein gewisser Teil an Spenden, um den notwendigen Eigenanteil der Gesamtprojektkosten zu erbringen. Unser Projekt lebt von seinen praktischen Helfern und seinen Unterstützern. Ohne finanzielle Unterstützung werden wir unsere Idee nicht umsetzen können“, sagt Amersek. „Gerade in unseren Dörfern müssen wir selber die Schüppe in die Hand nehmen, um die Qualität, die wir jetzt noch zweifelslos haben, auch in Zukunft zu sichern. Den demografischen Wandel werde man kaum beeinflussen können, er solle vielmehr als Chance gesehen werden, gemeinschaftlich die Dörfer weiter lebenswert zu gestalten. Amersek: „Wir wissen, dass die Fördergelder für Altena nicht bis in die Randgemeinden gelangen werden.“ Gerade deshalb sei ein Konzeptschwerpunkt „das Erleben in Richtung Altena und mit Altena“. Amersek: „Wir bewegen uns auf Altena zu. Auch Evingsen habe den typischen sauerländischen Charme zu bieten. Gerade die Tagesausflügler aus dem Ruhrgebiet, Hagen oder Dortmund, sollten sich für ein Event in ihrer Nähe begeistern lassen, meint Amersek. „Eine Dreiviertelstunde zum Erlebnis“, so könnte unser Werbeslogan aussehen.

Eine von mehreren Attraktionen soll ein Spürnasenpfad sein: Davon weiß Thorsten Janson zu berichten. Dieser ist auf einer Teilstrecke des Rundwanderweges vorgesehen – eine Mischung aus Fitness- und Naturerlebnispfad für Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren.

Eltern, Opa und Oma erleben dort gemeinsam mit Kindern und Enkeln das Zusammenspiel aus Natur, Bewegung und Spaß. Der Spürnasenpfad soll körperliche Aktivität nicht nur bei den Kindern fördern. Es kann gespielt, gelernt und ausprobiert werden, Streckenlänge ist zwei Kilometer. Die einzelnen Felder sind unterteilt in Spielorte, Lernorte und Verstecke. Auch Schulen und Kindergärten sollen in Zukunft das Klassenzimmer der Natur nutzen können.

Ein Rucksack mit dem Spielmaterial soll in der örtlichen Gastronomie ausgeliehen werden können. „Viel Arbeit liegt hinter uns, aber auch noch viel vor uns“, so Marco Kauert. Ob man die Ideen umsetzen könne, liege an der Bewertung durch die LAG-Lenneschiene, aber auch an dem benötigten Eigenkapital von etwa 12000 Euro – die zum größten Teil durch Spenden aufgebracht werden sollen. Wer die Idee unterstützen möchte, auch mit einer Spende, kann sich an TAmersek@gmx.de wenden.

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