Achter Evingser Nachtmarkt ist wieder Publikumsmagnet

Stockbrotbacken am Lagerfeuer – die schöne Aussicht über Evingsen war für diese Jungen nebensächlich.

Altena - Mit der „Guten-Abend-Kirche“ wurde am Samstag der Evingser Nachtmarkt eingeläutet. Während noch in der Kirche die kleine Nachtmusik erklang, standen die ersten Schnäppchenjäger bereits vor dem Gemeindehaus und warteten auf den Einlass. Den Gottesdienst hatte Pfarrer Uwe Krause gehalten, mitgestaltet wurde er vom Projektchor.

Anschließend wurden die Türen des Gemeindehauses geöffnet und Kitsch, Kram, Trödel und so manche Rarität fanden neue Besitzer. Die Verantwortlichen hatten diesmal, beim inzwischen achten Evingser Nachtmarkt, die Trödelstände nach Themen sortiert unter einem Dach aufgebaut, während sich draußen, rund um das Gemeindehaus, „Evingsen kulinarisch“ präsentierte.

Dort gab es Stockbrot für die Kinder, Kaffee und Waffeln, Pilze, Bratkartoffeln, Fleischkäse, Sülze, Bratwurst und Pommes.

Im Turnraum konnten Kinder am Glücksrad drehen oder beim Dosenwerfen kleine Preise gewinnen. Im Jugendraum hatten es sich ausnahmsweise die nicht mehr ganz so jungen Semester gemütlich gemacht: Dort war die Sektbar untergebracht. Die meisten männlichen Besucher zog es dann eher zum Bierstand oder in den Pavillon, wo die Übertragung des Fußball-Pokalfinales gezeigt wurde.

An den Trödelständen wurden nicht nur Kinder fündig, die dort für wenig Geld ihre Spielzeugsammlungen ergänzen konnten. Weihnachtsdeko im beginnenden Sommer, Übertöpfe in allen erdenklichen Größen und Farben sowie Geschirr und Tischwäsche sprachen eher die weibliche Kundschaft an. Aber auch Kameras standen zum Verkauf – und jede Menge Bücher.

„Keiner verlässt den Raum, der nicht mindestens ein Teil gekauft hat“, diese deutliche Ansage von Kindergartenleiterin Claudia Calitri-Voss nahm die Kundschaft ernst. Gekauft wurde aber gerne, denn der Erlös des Nachtmarkts bleibt dem Dorf erhalten. Das Geld wird für die Sanierung der Heizung und die Erweiterung der Kletterwand im Kindergarten benötigt. Außerdem sollen Gesundheitsstühle für die Erzieherinnen angeschafft und die Türen im Gemeindehauseingang als zweiter Fluchtweg für den Kindergarten umgerüstet werden. Aber auch das gesellige Beisammensein spielte eine wichtige Rolle. Groß und Klein, Alt und Jung fühlten sich wohl beim Nachtmarkt rund um das Gemeindehaus.

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