Evangelische Kirche Altena feiert am Sonntag, 13. September nach einem Gottesdienst

Turm(n)-Beutel zum 700. Geburtstag

Pfarrer Jürgen Ruck, Pfarrerin Merle Vokkert, Claudia Malcus und Tim Rothe vom Organisationsteam stellten das Programm vor. Foto: Bonnekoh

Altena - Welches Motiv wird den Turm(n)-Beutel schmücken? Ist es wirklich super-farbig, steht im Mittelpunkt wieder eine lila Kuh oder ist mühelos die Lutherkirche und ihr mächtiger Turm zu erkennen?

Viele Fragen – Antworten geben darauf die evangelischen Christen der Stadt selbst. Im Rahmen eines Regionalgottesdienstes, den die selbständigen Gemeinden Dahle, Evingsen, Nachrodt, Wiblingwerde und eben Altena gemeinsam feiern, dreht sich alles um „Die fünf Türme“ und den „Herrn der Dinge“.

Der Gottesdienst wird unter freiem Himmel, und zwar ab 11 Uhr im Garten der Burg Holtzbrinck gehalten. Es gibt keinen Plan B, wenn es regnet, das räumt Merle Vokkert als Gastgeberin der evangelischen Gemeinde ein. „Wir hoffen einfach, dass es gut geht“, ist sie sehr optimistisch. Auf möglichst viele Gottesdienst-Besucher freuen sich an diesem Sonntag die Pfarrer Uwe Krause, Jürgen Ruck, Merle Vokkert und Wolfgang Kube. Teile des Regional-Gottesdienstes werden von Gemeindegliedern aller beteiligten fünf Gemeinden besonders gestaltet. Auftreten wird auch der Projektchor, der von Johannes Köstlin geleitet wird. Er lädt Interessierte am Tag zuvor, also am Samstag, 12. September, von 14.30 bis 17 Uhr zu einer Probe ins Lutherhaus ein. Singen kann in der freien Chorgemeinschaft jeder, der daran Freude hat. „Den Chor bilden einfach Menschen aus der Region“, sagt dazu Merle Vokkert.

Nach dem Regional-Gottesdienst geht es Richtung Kirchplatz zur Lutherkirche. Dort soll rund um den Turm, der bekanntlich in diesem Jahr seinen 700. Geburtstag feiert, ein zweites Fest der Begegnung stattfinden.

Gleich drei Veranstaltungen finden im Laufe des Jahres im Schatten des mächtigen Turms statt. Nach dem Auftakt im Mai (AK berichtete) folgt nun die zweite Aktion und im Winter noch einmal eine Dezember-Feier. „Malet der Stadt Bestes“ hieß es im Mai und viele Altenaer haben sowohl die Kirche als auch den Turm in unterschiedlichen Farben, Formen und Stilen auf Papier oder Leinwand gebracht. „Eine Jury wird an diesem 13. September entscheiden, welches Kunstwerk prämiert wird“, sagt Merle Vokkert. Genau dieses Bild soll dann auf den „Turm(n)-Beutel“ aufgedruckt werden, der später als Dauerandenken verkauft werden soll.

Dass es an diesem Sonntag, dem 13. September, natürlich Speisen und Getränke und jede Menge Kurzweil für Jung und Alt unter und rund um den Luther-Kirchturm geben wird, davon können alle Besucher aus nah und fern ausgehen. Die Veranstaltung läuft bis in den frühen Nachmittag.

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