Erster Mieter zieht in WG-Projekt in Altena ein

„Junges Wohnen“ in Altena

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Der 20-jährige Nicolas Dillge ist der erste Mieter im neuen WG-Projekt der Altenaer Baugesellschaft. Unter dem Motto „Junge Leute errichten etwas für junge Leute“ hatten Azubis der Baugesellschaft und Handwerker-Azubis das Haus zum WG-Wohnen tauglich gemacht.

Altena - „Die Tinte ist noch nicht ganz trocken“, lacht Stefan Bartsch von der Altenaer Baugesellschaft (ABG). Sichtlich zufrieden hält der 20-jährige Nicolas Dillge seinen Mietvertrag in den Händen. Er ist der erste Bewohner des neuen WG-Projektes, das für junge Leute zwischen 18 und 27 Jahren ausgelegt ist.

„Ich mache eine Lehre zum Industriekaufmann in Plettenberg und gehe hier in Altena zur Berufsschule“, erklärt der junge Mieter. „Deswegen habe ich mich dann in Altena umgeschaut. Nachdem ich mich mit der Baugesellschafts zusammengesetzt hatte, wurde mir von diesem WG-Projekt erzählt. Das klang direkt sehr interessant“, erzählt der 20-Jährige. Ein paar Möbel will er sich jetzt noch besorgen und auch der Computer darf natürlich nicht fehlen, wenn er in sein eigenes Zimmer einzieht. 

Joachim Effertz, Vorstand der Altenaer Baugesellschaft, zeigt den Eltern von Nicolas Dillge die Küche.

Noch ist er der einzige Bewohner des großen WG-Hauses, doch schon bald sollen die nächsten jungen Mieter folgen. „Wir haben einige Interessenten. Lange werden sie hier nicht alleine bleiben“, sagt Joachim Effertz, Vorstand der ABG. Entstanden war die Idee für das Projekt vor rund einem Jahr. 

„Junge Leute erichten etwas für junge Leute“– das war das Motto der Azubis der Baugesellschaft, als sie sich dem alten Wohnhaus an der Nordstraße angenommen haben. „Auch die Handwerker, die das Haus wohnlich eingerichtet haben, waren Azubis“, so Effertz. Sechs Wohneinheiten, eine Gemeinschaftsküche, eine Chill-Out-Area mit Bar und ein großes Wohnzimmer hat das Haus. Außerdem einen Garten an der Rückseite. 

Die Zimmer sind zwischen elf und 19 Quadratmetern groß und kosten je nach Größe zwischen 260 und 300 Euro im Monat. Die Idee eines Wohnprojektes für junge Menschen erschien anfangs durchaus gewagt, auch weil Altena keine Studentenstadt ist. „Die Anzahl an Interessenten und die Tatsache, dass mit Herrn Dilling so schnell der erste Mieter eingezogen ist, bestätigen uns aber bisher in unserer Idee“, erzählt Joachim Effertz. 

„Für einen reibungslosen Ablauf zwischen den Mietern ist ebenfalls gesorgt“, erzählt Kundenberater Stefan Bartsch augenzwinkernd: „Die Gemeinschaftsräume werden von einer Putzkraft gesäubert. Die Mieter müssen lediglich ihre eigene Etage in Schuss halten.“

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