Evingser Dorfbrunch kommt gut an

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Beim Brunch in Evingsen wurde auch an die Jüngsten gedacht. Sie stärkten sich, während die Erwachsenen diskutierten.

Altena - Die Idee, die Thorsten Janson, Thomas Amersek und Ortsvorsteher (OV) Thomas Schmitz hatten, war ein großer Erfolg. Denn die drei Organisatoren luden zum ersten Evingser Dorfbrunch ein.

Dieser fand im Gasthof „Hugo inne Schledde“ statt und war, wie Janson sagte, erstaunlich gut besucht. Rund 50 Gäste hatten sich angesagt. Ein paar mehr jedoch waren zudem erschienen. „Das hier soll heute keine Info-Veranstaltung werden. Wir wollen den Evingsern einmal zeigen, dass es jetzt ein paar Kümmerer gibt, die noch Anschluss suchen. Denn Evingsen muss nach vorne kommen“, so der Ortsvorsteher am Sonntag.

Nur ganz im Hintergrund lief eine Dokumentation, die die Ideen, mit welchen die Ortschaft Evingsen attraktiver gestaltet werden sollte, aussehen könnten. Die Dokumentation war aber als reine Ideenpräsentation gedacht. Ausführung zu den gezeigten Bildern, den Plänen und den Grafiken sollen während eines gesonderten Treffens erfolgen. Daher gab es am Sonntagmorgen auch keine Vorstellung und keine Erklärung zu den möglichen Umstrukturierungen.

Lediglich innerhalb einzelner Gespräche mit Interessierten wurde darauf hingewiesen, dass der Wanderweg rund um Evingsen, von dem aus auch Altena und Ihmert zu erreichen sind, erheblich verbessert werden soll. Dieser Wanderweg, die so genannte „Sauerland-Spur“, soll praktisch „runderneuert“ werden. Auch die Drahtrollenroute, die an elf von ehemals 13 der Evingser Drahtrollen vorbei führt, soll ausgebaut und interessanter gestaltet werden. „Wir wollten uns heute morgen einfach nur zu einem geselligen Beisammensein treffen und der Evingser Bevölkerung zeigen, dass es uns jetzt gibt“, erklärte Janson.

Die Gruppe um seine Person, Amersek und Schmitz hat sich bei Facebook bereits eine Informationsplattform geschaffen. „Unglaublich, was da passiert ist“, sagt Amersek. „Nach nur rund zwei Stunden hatten wir über 200 Anmeldungen vorliegen“.

Ortsvorsteher Schmitz legt im übrigen Wert auf die Feststellung, dass die Initiative zur Förderung der Attraktivität Evingsens als politisch völlig neutral anzusehen ist. Man zöge, so Schmitz weiter, an einem Strang. Nach dem großen Erfolg des Brunches und der zahlreichen Anmeldungen auf Facebook sieht der Ortsvorsteher eine gute Chance darin, dass die Evingser – wie er sagt – jetzt „die Ärmel hochkrempeln“.

Daher soll die sonntägliche Veranstaltung in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Dann jedoch gehe es, neben einem guten Essen, in erster Linie um Erstellung und Durchsetzung von Ideen, die der Ortschaft Nutzen bringen. Den Termin der nächsten Veranstaltung werden die Organisatoren frühzeitig bekannt geben. Je mehr Evingser dann erscheinen, desto besser. - Von Hartwig Bröer

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