Von der Burg direkt zur Südsee

Wutz als Mama – das ist eine besondere Aufgabe für ein Schweinchen. Erste Aufgabe: Urmel muss gut zugedeckt werden.

Altena - Schweine – also Säue – sind auch wunderbare Mütter. Wenn sie denn wollen. Sie kuscheln und knutschen, auch wenn der liebste Nachwuchs so gar nicht rosig aussieht. Sondern grün. Und einen langen Hals hat. Wie Urmel. Der ist gerade aus einem Ei geschlüpft – direkt auf der Burg Altena.

Und genau dort hat Urmel das Schweinchen Wutz sofort als Mama auserkoren. Obwohl ihn Ping doch ausgebrütet hat. Auf der Suche nach einer „Mupfel“ ist der süße Pinguin mit dem Sprachfehler auf das Urmelei gestoßen. Welch ein Spaß für die Kinder, die am Dienstag zum Auftakt der 4. Puppentheatertage auf der Burg lachend, staunend und begeistert die Geschichte vom „Urmel aus dem Eis“ erlebten.

Kindergartenkinder aus den Altenaer Kitas St. Matthäus und der Rahmede, dem evangelischen Kindergarten Knerling und dem Werdohler Kindergarten Gernegroß waren die Premierenbesucher. Das Spiel des Mimikry Figurentheaters mit einer kleinen Bühne aus Palmen und Sandstrand war so liebevoll, dass die kleinen Besucher die Akteure vergaßen und nur noch die Puppen als lebendige Wesen, als wunderbare Freunde wahrnahmen. Und so konnten sich die Kinder aus den Burg-Mauern direkt zur Südseeinsel Titiwu träumen.

Seit jetzt und bis zum Freitag werden im Rahmen der Puppentheatertage jeden Vormittag zwei Vorstellungen für Kindergärten und Grundschulen angeboten. Doch nur noch für Freitag 11 Uhr gibt es Karten für die kleinsten Zuschauer. Dann wird das Stück „Glück für den Pechvogel“ vom „Na Und Theater Bochum“ gezeigt.

Der Festsaal der Burg Altena verwandelt sich aber auch für Erwachsene in kleine Puppentheatersäle. Karten gibt es noch für Mittwoch ab 20 Uhr, wenn das Hohenloher Figurentheater „Varieté Olymp“ Magie, Akrobatik, Feuershow und Clownerie zeigt.

Ein paar Restkarten sind auch noch für Sonntag zu haben. Dann zeigt die Marionettenbühne Mummenschanz aus Lüdenscheid ab 15 Uhr für Familien das Stück „Zauberlehrling Leopold“.

Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper eröffnete die vierten Puppentheatertage übrigens auch mit einem kleinen Puppenspiel. Sie hatte den Fledermausjungen Fläd dabei, an dem sie augenscheinlich selbst viel Freude hatte und mit dem sie fröhlich die Mädchen und Jungen begrüßte. Dienstel-Kümper bedankte sich besonders bei den Sponsoren und den Organisatoren Uwe Krage und Michelle Wolzenburg vom Fachdienst Kultur und Tourismus des Märkischen Kreises.

Karten und Infos für einzelne Veranstaltungen gibt es unter Tel. 0 23 52/9 66 70 52 oder 9 66 70 41.

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