Nächster Verkauf zeichnet sich schon ab

ipf electronic GmbH zieht nach Rosmart

Fixierten gemeinsam die Entscheidung für den Umzug nach Rosmart Die drei ipf-Geschäftsführer Christian Fiebach, Dirk Neuhaus und Bodo Hano, sowie MGR-Geschäftsführer Edgar Weinert (v.l.n.r.)

Altena - Die Märkische Gewerbepark Rosmart (MGR) hat erneut ein Grundstück im Gewerbepark an den Mann gebracht: Das Lüdenscheider Familienunternehmen ipf electronic hat jetzt den Kauf einer etwa 6.000 Quadratmeter großen Fläche bekannt gegeben.

Damit solle der Expansionskurs des Herstellers von Sensortechnik weiter fortgesetzt werden, heißt es in einer Pressemitteilung. „Für die positive Entwicklung des Unternehmens sind wir auf effiziente und moderne Produktionsabläufe angewiesen. Zudem geraten wir an unseren jetzigen Standorten zunehmend an unsere Kapazitätsgrenzen“, erläutert Bodo Hano, Geschäftsführer der ipf electronic GmbH technic, die derzeit noch in der Jüngerstraße in Lüdenscheid beheimatet ist.

Exzellente Bedingungen

„Für unser Vorhaben finden wir mit unseren Mitarbeitern im Märkischen Gewerbepark Rosmart mit der Nähe zur Autobahn und der hochleistungsfähigen Internetanbindung exzellente Bedingungen vor“, ergänzt Dirk Neuhaus, Geschäftsführer der ipf eletronic GmbH an der Kalver Straße.

Gemeinsam entwickeln, produzieren und vertreiben die beiden Unternehmen Spezialsensoren für den Maschinenbau, die Automobilbranche sowie für die Metall- und Kunststoffindustrie. Aktuell beschäftigt die ipf-Gruppe etwa 140 Mitarbeiter an insgesamt vier Standorten in Lüdenscheid.

Betriebszweige sollen zusammengelegt werden

Mittelfristig sollen alle Betriebszweige in Rosmart konzentriert werden, wie Christian Fiebach, zweiter Geschäftsführer bei der ipf eletronic GmbH erläutert: Im ersten Schritt wird die ipf electronic GmbH technic in einer etwa 2000 Quadratmeter großen Halle in Rosmart angesiedelt. „Plan ist es, die weiteren Geschäftseinheiten in den nächsten drei bis fünf Jahren nachzuziehen“, ergänzt Dirk Neuhaus. Der Umzug der ipf eletronic GmbH technic ist bereits für Ende 2017 vorgesehen.

Der Zuschlag für ein wichtiges Entwicklungsprojekt habe die Investitionsentscheidung begünstigt, wie Fiebach weiter ausführt: „Die Folgeaktivitäten, die sich aus dem neuen Projekt ergeben, werden uns dazu veranlassen, zusätzliche Produktionskapazitäten aufzubauen und weitere Mitarbeiter einzustellen.“

Zufrieden mit den Entwicklungen zeigte sich auch Edgar Weinert, einer der drei Geschäftsführer der MGR: „Wichtig ist, dass wir den heimischen Unternehmen die Möglichkeit bieten können, rechtzeitig die Weichen für ihre zukünftige Entwicklung zu stellen,“ sagte er. Eine aktive Gewerbeflächenpolitik sei dabei unbedingt erforderlich, um Unternehmen wie die ipf in der Region halten zu können.

Vierter Verkauf in diesem Jahr

Hier geht es bald nach oben: Wie viele andere Gebäude auch macht die Halle der Kletterwelt Sauerland KG gute Fortschritte.

Es handelt sich bereits um den vierten Grundstücksverkauf in diesem Jahr. Ein weiterer, deutlich größerer zeichne sich bereits ab, verriet gestern Altenas MGR-Geschäftsführer Uwe Krischer. Weil auch das Jahr 2015 gut gelaufen ist, wird im Gewerbepark im Moment an allenj Ecken und Enden gebaut. Viele Gebäude wie zum Beispiel die Kletterhalle der Kletterwelt Sauerland KG stehen kurz vor ihrer Vollendung.

Rosmart bietet 40 Hektar Gewerbefläche

Insgesamt stehen im Gewerbepark Rosmart 40 Hektar Gewerbefläche zur Verfügung. Davon sind nach Angaben der GWS inzwischen 13 Hektar verkauft. 2015 und in der ersten Hälfte des laufenden Jahres sicherten sich Unternehmen aus der Region knapp fünf Hektar. Das ist gut für die Städte Altena, Lüdenscheid und Werdohl, denen die MGR gehört: Sie werden in diesem Jahr keine Verluste der GmbH ausgleichen müssen.

Option auf eine Nachbarfläche

Die ipf electronic hat nicht nur ein 6000 Quadratmeter großes Grundstück im Gewerbepark gekauft, sondern sich auch eine Kaufoption für eine angrenzende, 9000 Quadratmeter große Fläche einräumen lassen, um für zukünftige Expansionen gewappnet zu sein. 

Die MGR bietet Käufern für solche Fälle zwei verschiedene Möglichkeiten an. Die verbindlichere kostet Geld: Gegen eine entsprechende Zahlung reserviert die GmbH einzelne Grundstücke für einen definierten Zeitraum, sie können in dieser Zeit nicht anderweitig verkauft werden. Zum Nulltarif gibt es eine zweite Variante: Bei ihr werden Flächen zwar reserviert, aber nur solange sich kein anderer Kaufinteressent findet – tauche ein solcher auf, müsse die Kaufoption entweder sofort eingelöst werden oder sie verfalle, erklärte Krischer.

Schon das allererste Unternehmen , das im Gewerbepark baute, hat sich eine solche Optionsfläche gesichert. Das war die Firma MN Kaltformteile. Sie hat diese Optionsfläche inzwischen erworben, um ihre Produktionsflächen an der Rosmarter Allee erweitern zu können.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare