Thoméestraße ab Montag für drei Monate gesperrt

Dan Ossenberg-Engels (links) und Gerard Raaimakers informierten über die Arbeiten und deren Auswirkungen auf die Bewohner des Burgbergs.  Foto: Bender

Altena  - Am Montag, 10. August, beginnen die Abbrucharbeiten am ehemaligen Hotel Sauerland. Es fiel in der Nacht zum 24. Januar 2014 einem Großbrand zum Opfer.

Abgerissen wird bis auf eine Garage alles, was über das Niveau der Thoméestraße hinausgeht. Das bedeutet, dass der zweistöckige Keller und dessen Decke stehen bleiben.

Hauseigentümer Gerard Raaimakers meint, dass darauf ein neues Gebäude errichtet werden kann und hat den Makler Dan Ossenberg-Engels mit der Vermarktung des insgesamt 865 Quadratmeter großen Grundstücks beauftragt.

Drei Monate lang erhebliche Verkehrsbehinderungen

Die Abbrucharbeiten werden zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führen. Die Thoméestraße wird im Bereich der Baustelle für etwa drei Monate komplett gesparrt – nur Fußgänger können den Bereich passieren. Das Abbruchunternehmen ist verpflichtet, die Straße binnen einer Viertelstunde freizumachen, wenn die Feuerwehr diesen Bereich anfahren muss. Deshalb werde anfallender Bauschutt direkt auf LKW verladen, die im Notfall die Straße schnell verlassen könnten, erklärte Ossenberg-Engels.

Viel Zuspruch nach dem Großbrand

Raaimakers hatte das ehemalige Hotel Sauerland 2009 gekauft, um dort wieder Fremdenzimmer und ein Restaurant einzurichten. Die erforderlichen Umbauarbeiten nahm er weitestgehend in Eigenleistung vor – „fast fertig“ sei ergewesen, als der Brand ausgebrochen sei, berichtete er gestern.

Gerade von älteren Bürgern habe er viel Zuspruch erfahren, ergänzte er – „manche Ehe hat im Hotel Sauerland oder Hotel Freitag ihren Anfang genommen“.

Großbrand an Thoméestraße in Altena

Hotelanlage ad acta gelegt

Behindert worden sei seine Investition durch eine ganze Reihe für ihn nicht nachvollziehbaren Auflagen, klagte der Niederländer gestern – von der Stadtverwaltung fühlte er sich nicht immer unterstützt. Trotzdem bleibt er der Burgstadt treu: Inzwischen hat er die ehemalige Sparkasse an der Steinernen Brücke gekauft.

Nur seine Hotelpläne hat er ad acta gelegt: Seine neue Immobilie ist und bleibt ein Mietshaus. Das sei zwar auch mit Arbeit und Investitionen verbunden, verursache aber unterm Strich weniger Stress.

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