"Wir suchen neue Mitstreiter"

Theater "Auf Draht " zieht positive Bilanz

+
Funny Money: Die turbulente Komödie begeisterte hunderte von Zuschauern.

Altena - Das war’s: Am Samstag, 19. März,  zeigte „Auf Draht“ zum letzten Mal „Funny Money“. Insgesamt sechs Aufführungen hatte das Freie Theater im Morus-Haus gegeben, im Schnitt kamen 120 Zuschauer.

„Und von denen haben wir wirklich nur begeisterte Stimmen gehört“, berichtete am Montag Thomas Fillinger, der stellvertretende Vorsitzende des nur 25 Mitglieder zählenden Vereins. Zusammen mit dem Vorsitzenden Dietmar Vogt zog Fillinger eine Bilanz der Spielzeit 2016, die äußerst positiv ausfiel: „Es war grandios“, meint Vogt. Beeinflusst wird sein Urteil auch dadurch, dass die Truppe das unmöglich Geglaubte dann doch möglich gemacht hat und ganz kurzfristig den Umzug vom Lennestein ins Thomas Morus-Haus über die Bühne brachte.

Ein dicker Dank an den Förderverein

 „Ein ganz, ganz dicken Dank“ sagt Auf Draht dem Förderverein des Hauses, der das möglich gemacht hat. Es sei wirklich beeindruckend, wie viel Arbeit Eckhard Kittendorf und seine Mannschaft in das Gebäude stecke. Vogt trieb im Vorfeld die Sorge um, dass das Publikum den Umzug vom altbekannten Lennestein in die neue Spielstätte nicht akzeptieren würde. Das bewahrheitet sich zum Glück nicht – im Gegenteil: „Von Anfang an ist das Thomas Morus-Haus akzeptiert und hoch gelobt worden“, berichtete Vogt. Auch für das Ensemble sei der Saal der bessere, weshalb es nicht wieder zurück in den Lennestein wechseln wird.

Gedankliche Vorbereitungen für 2017

Frank Lengelsens Improvisationstalent war viel gefragt.

 „Hier zu spielen, das geht überhaupt nicht“ – Vogt und Fillinger erinnern sich noch gut an diesen Ausruf von Cheftechniker Frank Lengelsen, als der sich zum ersten Mal im Morus-Haus umsah. Am Ende hat es dann doch funktioniert, auch und gerade wegen Lengelsens Improvisationstalent. „Wir werden sicher für die kommende Spielzeit noch Verbesserungen zum Beispiel an der Bühne vornehmen müssen“, erläuterten die beiden Vereinsvorsitzenden am Montag.
 
Die Truppe steckt also schon mitten drin in den gedanklichen Vorbereitungen für die Spielzeit 2017 – die Auswahl des Stückes läuft bereits – „gut möglich, dass es wieder eins von Ray Cooney wird“, sagt Vogt. Wie Fillinger hofft er darauf, weitere Mitstreiter zu finden. „Man muss ja nicht auf der Bühne stehen“, sagen die beiden – auch für Aufgaben wie das Kassieren der Eintrittsgelder oder das Catering werden noch Helfer gesucht.

Neue Mitstreiter gesucht

Wer Interesse hat kann sich ebenso in Vogts Versicherungsbüro an der Bachstraße melden wie Altenaer, die die CD mit dem Mitschnitt des Stücks erwerben wollen.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare