Berg-Stiftung trennt sich vom Pertheswerk

Auch im Hinblick auf den Neubau der Stiftung fanden die Gespräche mit dem Deutschen Roten Kreuz statt.

Altena - Vor 20 Jahren wurde das Fritz-Berg-Haus eingeweiht. Seither kümmert sich das Pertheswerk um die Betreuung der Bewohner. Das wird sich zum 1. Dezember ändern. Die Berg-Stiftung informierte die Bewohner am Samstag darüber, dass sie zukünftig mit dem DRK Lüdenscheid zusammenarbeiten wird.

Ansprechpartner wird dann Ulrich Hoffmann sein.

Hintergrund ist, dass die Betreuungsangebote ausgeweitet werden sollen – auch mit Blick auf die rund 20 zusätzlichen Wohnungen, die die Stiftung zurzeit in unmittelbarer Nähe zum Berg-Haus errichten lässt.

Bauliche Veränderungen (unter anderem entstehen eine neue Gemeinschaftsküche und ein zusätzlicher Raum für Gruppenaktivitäten, Familienfeier und dergleichen) machen „weitere Entwicklungsschritte“ möglich, die sich mit dem DRK besser verwirklichen ließen.

„Einvernehmlich“ sei die Trennung vom Pertheswerk vonstatten gegangen, berichtete Olaf Berg als Kuratoriumsvorsitzender den Bewohnern. Er versprach, dass sich für sie möglichst wenig ändern werde.

Wolfgang Puschmann, der „gute Geist“ des Hauses, ist Angestellter der Stiftung und bleibt das auch. Wunsch der Stiftung sei es, dass sich auch Kirsten Schulte und Susanne Garthe weiterhin um das Haus und seine Bewohner kümmern. Dazu müssten sie allerdings den Arbeitgeber wechseln – entsprechende Gespräche würden zurzeit geführt.

Berg berichtete den Bewohnern, „dass wir Herrn Hoffmann und das DRK Lüdenscheid jetzt mittlerweile fast ein Jahr kennen und Ihnen nur Gutes berichten können. Es hat sehr gute und konstruktive Gespräche gegeben, sodass wir sehr positiv in die Zukunft blicken“.

Geplant ist auch ein Wechsel der Hausverwaltung. Die Gespräche darüber sind noch nicht abgeschlossen.

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