Gottesdienste zu Himmelfahrt im Altenaer Stadtgebiet

+
Die Kollekte, die bei den Veranstaltungen zu Himmelfahrt gesammelt wurde, kommt einem Schulprojekt in Afrika zu Gute.

Altena - Dem Himmel näher kommen - das war ein zentrales Thema bei den Himmelfahrtsgottesdiensten der evangelischen Kirchengemeinden im Stadtgebiet. Die Christen in Dahle und Evingsen nahmen das sehr ernst und unternahmen einen Ausflug zum Kohlberg, während in Altena eine Leiter als Sinnbild für Christi Himmelfahrt aufgestellt wurde im Hof des Fritz-Berg-Hauses.

Presbyter Karl-Heinz Kühn scherzte: ,,In Dahle kann man dem Himmel nicht näher sein, als auf dem Kohlberg!” In Anbetracht des herrlichen Sonnenwetters befand auch Pfarrer Uwe Krause: ,,Der Tag macht unternehmungslustig!”

Mancher Gottesdienstbesucher hatte ihn zu einem Spaziergang zur Aussichtsplattform am SGV-Ehrenmal genutzt und lauschte anschließend den Klängen des CVJM-Posaunenchors und der Predigt.

Vorab waren viele Sitzgelegenheiten und eine Lautsprecheranlage in die Natur transportiert worden, so dass alle Gäste komfortabel den Tag des Herrn genießen konnten.

Nicht ganz so beschwerlich hatten sich die Vorbereitungen für den Zentralgottesdienst der evangelischen Kirchengemeinden Altena und Wiblingwerde gestaltet, der im Hof des Fritz-Berg-Hauses stattfand.

Aus der Wohneinrichtung und der Burg Holtzbrinck war Mobiliar bereitgestellt worden, hier lauschten die Gäste einem Predigtdialog von Dr. Tabea Esch und Jürgen Ruck. Die Pfarrerin und der Pfarrer hatten sich Gedanken über den Himmel gemacht und auch in der modernen Popkultur Anregungen gefunden: Herbert Grönemeyer, Roger Cicero und auch die Gruppe Silbermond wurden in ihren Himmelsbildern zitiert.

In Dahle begingen die Christen die Himmelfahrt auf dem Kohlberg.

Allen Komponisten gemein ist der Blick nach oben, den schon Jakob in seinem von der Bibel überlieferten Traum gen Himmel gerichtet hatte. ,,Jakob sah Engel, die auf der Leiter auf und abgestiegen sind. Ist es nicht schön zu wissen, dass die Engel in diesem Traum schon auf Erden weilen, uns den Blick nach oben öffnen und uns trotzdem bodenständig bleiben lassen?” fragte Jürgen Ruck.

Den Tag hatten die Gastgeber passend mit den Worten ,,Himmelwärts - und mit beiden Füßen auf der Erde” überschrieben. Kantor Johannes Köstlin hatte mit dem Frauenchor und dem Seniorensingkreis einige passende Lieder vorbereitet, die eine Brücke zwischen Himmel und Erde bildeten.

Auch die Gemeinde war beim Mitsingen gefragt. Die Kollekte von Kohlberg und Innenstadt schlägt übrigens auch eine Brücke - und zwar nach Afrika: Von der Gabe werden diesmal Schulprojekte unter der Trägerschaft der evangelischen Kirche auf dem Kontinent unterstützt.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare