Hochbegabte besser fördern

Burggymnasium geht neue Wege

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Nadja Godefroid (dritte von links) koordiniert, Maren Christoffer (mit Kamera) leitete am Freitag, 30. September, konkret an.

Altena - Siebt- und Neuntklässler des Burggymnasiums (BGA) nahmen am Freitag, 30. September,  an einem besonderen Workshop in der Schule teil.

Unter Anleitung der Freien Journalistin und Autorin Maren Christoffer lernten sie nicht nur die Grundzüge journalistischer Arbeit, am Ende drehte die Gruppe auch einen kleinen Film. Zufällig zusammen gesetzt war die Schülergruppe aber nicht. Denn bei den Mädchen und Jungen handelte es sich um „besonders leistungsstarke, besonders begabte oder sogar hochbegabte Schüler“, wie Oberstudienrätin Nadja Godefroid erläuerte. Sie hat diese Gruppe am mehr als 1 000 Schüler zählenden Burggymnasium (BGA) besonders in den Lehrer-Blick genommen. Den jungen Leuten, die im Unterricht oft unterfordert seien, soll in diversen Workshops die Gelegenheit gegeben werden, „über den Tellerrand zu schauen“. Das journalistische Kennenlern-Angebot gestern war nur eines, ehemalige Schüler, die im Beruf bereits Karriere gemacht haben, werden weitere Workshops am BGA anbieten. Stichworte dazu: Wirtschaftswissenschaften, Alzheimer-Foschung und vieles mehr. „Ich bin dabei, ein Netzwerk aufzubauen, damit wir unsere Schüler dieser Zielgruppe noch besser fördern können.“ Ziel ist nicht, dass sie Klassen oder Stufen überspringen. Sie erhalten nach erfolgreicher Teilnahme vielmehr Zertifikate, die ihr besonders Interesse dokumentieren.

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