Ausdruckstanz in der Sonderausstellung

Die Neuntklässlerinnen des Burggymnasiums hatten sich viele Gedanken zur Ausstellung gemacht und tänzerisch umgesetzt.

Altena - Es ist lange her, dass im Deutschen Drahtmuseum getanzt wurde. Szenen wie die Tanzaufführung der Burggymnasiastinnen dürfte es zuletzt gegeben haben, als dort noch die Aula des Mädchenlyzeums stand. Da drehten sich Tänze aber bestimmt nicht um Draht...

Dieses Thema hatten sich die 20 Neuntklässlerinnen aber bewusst ausgesucht, nachdem sie mit Pädagogin Karolina Dudek das Drahtmuseum als Lernort und somit auch Stefanie Welks Ausstellung „Mensch - Raum - Licht“ entdeckt hatten.

Bewusst hatten sich die Schülerinnen auf die figürlichen Drahtplastiken eingelassen und zu den titeln und dargestellten Emotionen Choreografien erarbeitet.

Die wurden am Freitag kurzerhand in der Ausstellung selbst vor großem Publikum aufgeführt. Zu den schwarzen Tanzanzügen hatten sich die jungen Frauen Körperschmuck aus Draht gebastelt. In dieser coolen Kombination boten sie ihrem Publikum eine starke Ausdruckstanz-Performance, die sich stark an der Sonderausstellung orientierte. Museumspädagogin Bernadette Lange hatte die Schülerinnen mit den Feinheiten der Skulpturen vertraut gemacht.

Sie merkte an, dass diese Vorführung eine starke Finissage für „Mensch - Raum -Licht“ sei. Die Ausstellung im Drahtmuseum und auf Burg Altena wird nur noch bis zum 18. Oktober installiert sein. Ein Besuch in den Herbstferien kann sich also noch lohnen.

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