Stadt wartet auf Zuschüsse für Umbau von Burg Holtzbrinck

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Altena - Im kommenden Jahr soll es erste markante Veränderungen an der Burg Holtzbrinck geben - genauer gesagt im Inneren des historischen Gebäudes, das seit 1976 als Kultur- und Begegnungsstätte genutzt wird.

Rund eine Million Euro sind mittlerweile beim Land als Zuschuss für diese Maßnahme beantragt, berichtet Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein der Redaktion. Diese Summe werde zum einen für die Anlage eines Aufzuges benötigt, damit die Säle im Obergeschoss künftig leichter zugänglich sind, so der Ratsvorsitzende.

Zu diesem „Bauabschnitt I“ genannten Paket zählten aber zum Beispiel auch Verbesserungen im Bereich der Toilettenanlagen. Darüber, dass man sich die Burg nun im kommenden Jahr vor die Brust nehmen will, hatte der Verwaltungsschef bei einem Besuch des Frühlingsfestes jüngst den Seniorenrat informiert.

Fördergelder aus dem Topf „Stadtumbau West“ sind beim Land bereits beantragt worden. Ein Förderbescheid, eine Zusage also, liege allerdings noch nicht vor, sagte der Bürgermeister. Mit dem Bescheid könne man aber wohl im Oktober rechnen. Was den Bereich Reformierte Kirche als „Bauabschnitt II“ anbelangt, gibt es nach Auskunft des Verwaltungschefs noch keine Bewerbung um Landesmittel.

Seit 2011 ist es ausgemacht, dass das Land die Projekte Burg Holtzbrinck und Reformierte Kirche als Einheit ansieht. Weiter zurückreichende Überlegungen, wonach auch das ehemalige Postgebäude zum Komplex gehören sollte (Umbau zum Hotel) hatten sich in der Zwischenzeit zerschlagen Hintergrund der Planungen zu Veränderungen an und in der Burg Holtzbrinck sowie zur Reformierten

Kirche ist das Handlungs- und Entwicklungskonzept für die Innenstadt. Hinsichtlich der Nutzung der Burg Holtzbrinck werde sich in der Zukunft sicherlich „etwas ändern“, so der Bürgermeister.

Dass aber weiterhin auch Vereine auf die Räume zugreifen können, das sei „von Anfang an“ in den Überlegungen so vorgesehen gewesen.

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