Biotonne auf dem Bauhof-Gelände kaum akzeptiert

Viele Lebensmittelreste gehören in den Biomüll.

Altena - Bioabfall – was gehört überhaupt alles dazu? Schalen von Obst, Gemüsereste, Kaffeesatz mit Papierfilter, Backwarenreste, Milchprodukte und Lebensmittel ohne Verpackungen sind nur einige der Essensreste, die zum Biomüll zählen, so heißt es auf der Internetseite des Umweltbundesamtes. Also viele Lebensmittelreste, aber auch nicht alle.

Seit rund einem Jahr gibt es für die Entsorgung das Bringsystem für Bioabfall im Märkischen Kreis. Bürger können ihren organischen Müll auf den Bau- und Recyclinghöfen der Städte kostenlos entsorgen. Das sei eine finanziell günstige Lösung für alle Beteiligten gewesen, so der Kreis.

Auch auf dem Baubetriebshof in der Brachtenbecke steht ein solcher Container. Doch die Resonanz hält sich eher in Grenzen. „Der Container wird nicht häufig angenommen“, berichtet Volker Richter, Leiter des Bauhofs. Es sei ein schwieriges Thema. „Organischer Abfall riecht schnell, wenn man ihn zuhause erst einmal aufbewahrt“, so Richter. Man könne den Müll ja nicht jeden Tag zum Container bringen.

Biotonnen, die sich die Haushalte selber anschaffen können, gebe es in Altena so nicht, weiß Gerd Meininghaus, Geschäftsführer vom Zweckverband für Abfallbeseitigung (ZfA). Die Aufgabe der Abfallentsorgung habe der Zweckverband an den Märkischen Kreis abgegeben. Der ZfA und der Baubetriebshof stellen lediglich den Platz für den Bioabfall-Container zur Verfügung.

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