Haftbeschwerde eingelegt

Brandanschlag in Altena: Angeklagter Dirk D. bleibt in U-Haft

Altena/Hagen - Dirk D., der sich nach einem Brandanschlag auf ein Altenaer Flüchtlingsheim wegen versuchten Mordes verantworten muss, bleibt weiter in Untersuchungshaft. Einer Haftbeschwerde seines Verteidigers hat das 1. Schwurgericht beim Landgericht Hagen nicht abgeholfen. Das teilte die Justizpressestelle am Montag mit.

Gegen die Anordnung der Untersuchungshaft hatte der Verteidiger des Angeklagten Dirk D. nach Informationen der Justizpressestelle beim Landgericht Hagen in der vergangenen Woche Haftbeschwerde eingelegt. Ihr hat das 1. Schwurgericht beim Landgericht Hagen nicht entsprochen, sondern die Sache dem zuständigen Oberlandesgericht Hamm zur Entscheidung vorgelegt.

Nachdem der Angeklagte Dirk D. am 16. Februar inhaftiert worden war, hat sein Verteidiger in der vergangenen Woche die mündliche Haftprüfung beantragt. Das Schwurgericht hat jedoch am 16. März nach erneuter Anhörung des Angeklagten die Haftfortdauer beschlossen. 

Gegen diesen Beschluss hat der Verteidiger des Angeklagten Dirk D. Beschwerde eingelegt. Mit Beschluss vom 17. März hat die Kammer die Sache dem Oberlandesgericht Hamm zur Entscheidung vorgelegt. Der dort zuständige Strafsenat wird nunmehr zu entscheiden haben, ob die Voraussetzungen für eine weitere Inhaftierung des Angeklagten Dirk D. vorliegen.

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