Bildersuchfahrt des MSC: 84 kniffelige Aufgaben

Siegerehrung im Vereinsheim der Motorsportler: Über die Plätze zwei und drei entschied das Los. SIeger wurde mit 730 Punkten Jan Straker.   - Foto: Hornemann

Altena -  Heinz Wagener hatte manches Täuschungsmanöver in die Bildersuchfahrt 2015 eingebaut. Am Sonntag schickte der Motorsportclub Altena 20 Teilnehmer in Richtung Schalksmühle. Halt machten sie sowohl an markanten Stellen als auch in entlegenen Winkeln, um die Details zu finden, die auf dem Bilderbogen abgedruckt waren.

Wer glaubt, seine Heimat zu kennen, der sollte sich mal einer solchen Veranstaltung anschließen: 84 Detailaufnahmen hatte Heinz Wagener auf der 55 Kilometer langen Strecke gemacht, die von Wiblingwerde über die Brenscheider Mühlen, Rölvede, Rummenohl Reeswinkel, Rotthausen und über Heedfeld wieder zurück ins Vereinsheim des MSC am Hünengraben führte.

18 Stopps mussten die Teilnehmer einplanen, um jedes Bild zu finden. Und weil der ausgebildete Fotograf Wagener ein Blick für viele Details hat, stellte er den Motorsportlern an der Grundschule Spormecke eine Sonderprüfung mit Benennung von 16 Motiven, die bei der Planung der Fahrt übrig geblieben waren. Am Ende musste doch gestochen und sogar gewürfelt werden, um den Sieger der Bildersuchfahrt zu ermitteln.

Jan Straker war der einzige, der sich mit 730 Punkten vor den Zweit- bis Viertplatzierten Björn Schlese, Sebastian Volbert und Tobias Rossbach abhob. Die hatten alle 720 Punkte geholt - und trotzdem längst nicht jedes Motiv gefunden, das Wagener in die Tour eingebaut hatte. Zwei Teilnehmer waren so ehrgeizig, dass sie das Zeitlimit nicht einhalten konnten und die Zieleinfahrt verpassten. Das war schade, denn als guter Gastgeber hatten die Mitglieder des Motorsportclubs zum Abschluss den Grill angeheizt und ihre Gäste gut bewirtet.

Am Ziel ließ Heinz Wagener eine Powerpoint-Präsentation mit sämtlichen Lösungen durchlaufen. Manches zu findende Motiv stellte lediglich eine Hausnummer oder ein Wegzeichen dar. Auch Details von Graffiti-Kritzeleien oder ein markanter Stein im Pflaster waren von den Teilnehmern der touristischen Fahrt zu finden. „Anstrengend, aber schön!” lautete ihr Fazit. - iho

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