Bauüberwachung stößt auf Fehler

Baustopp am Bungern

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Die Arbeiten am Komplex "Wohnen am Bungern" ruhen zurzeit.

Altena - Die Ausbauarbeiten am neuen Wohnkomplex der Fritz-Berg-Stiftung „Wohnen am Bungern“ sind vorerst gestoppt. Das bestätigte auf Anfrage Olaf Berg.

Die Bauüberwachung sei im Rahmen der Rohbauabnahme der Gebäude auf Fehler in der Bewehrungsführung gestoßen. Berg: „Die Verantwortlichen haben entschieden, dass tiefergehende Untersuchungen durchzuführen sind.“ Da weitere Ausbauarbeiten den Rohbau „Wohnen am Bungern“ überdecken und damit behindern würden, wurde bereits am Donnerstag, 10. März, entschieden, „die Ausbauarbeiten zu stoppen.“ Berg sagte weiter, dass die nachträgliche Untersuchung von Bauteilen „eine sehr zeitintensive Maßnahme“ sei.

Zeitintensive Maßnahme

„Momentan“, so fügte er an, „ist ein Team mit Hochdruck an der Analyse, wir müssen jedoch von einem Untersuchungszeitraum bis circa Ende März ausgehen.“ Der Sprecher der Stiftung teilte weiter mit, dass die Prüfungen des Gebäudes an der Kirchstraße bereits weit fortgeschritten seien. „Hier werden wir die nötigen Untersuchungen noch vor Ostern abschließen können.“ Die Standfestigkeit der Gebäude sei nach momentanem Stand und der Einschätzung der beteiligten Spezialisten „nicht gefährdet“. Berg fügte an: „Die Aussprache eines Baustopps war für alle Beteiligten eine schwierige Entscheidung.“

Bringt alles durcheinander

Diese Unterbrechung bringe die Personalplanung aller bauausführenden Unternehmen durcheinander. „Da wir an das Projekt allerdings einen hohen Qualitätsanspruch stellen, war dieser Schritt erforderlich“, stellte Olaf Berg fest. Die Stiftung bedanke sich bei allen am Projekt beteiligten Partnern. Melchior Ossenberg-Engels, Diplom-Ingenieur und Geschäftsführer der OE Planung + Beratung GmbH aus Dahle, laut Transparent am Bauzaun „Architekt und Generalplanung“, nahm wie folgt Stellung: „Die Kommunikation läuft allein über den Bauherrn, die Fritz-Berg-Stiftung. Ich werde daher keine weitere Stellungnahme dazu abgeben.“

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