Damen-Toiletten und Eingangsbereich werden umgestaltet / Behindertengerecht

Bad-Sanierung in Dahle geht weiter

Die Damen-WC- und -Sanitäranlagen werden zurzeit von Grund auf saniert. Auch ein Behinderten-Klo wird eingebaut. Foto: Schröder

Altena -  Das Frei- und Hallenbad zu Dahle wird noch attraktiver. Die Sanierung der Anlage geht in eine weitere Runde. Bis Mitte Mai, wenn die Freibad-Saison traditionell eröffnet werden soll, hoffen die Verantwortlichen nicht nur auf gutes Wetter, sondern auch darauf, dass die Handwerker fertig sind.

Schritt für Schritt – diese Metapher trifft auch auf die Sanierung des beliebten Schwimmbades zu. Während in den vergangenen Jahren Kiosk, Flure und Herren-WC -Anlagen auf Vordermann gebracht wurden, ist jetzt der Damen-Sanitär-Bereich an der Reihe. Er wird von Grund auf neu gestaltet. Neben einem frischen Anstrich kommen neue Handwaschbecken, werden alle WC-Keramiken und die Fliesen ausgetauscht und damit erneuert.

Für jeden Stammgast aber am Augenfälligsten ist die zurzeit laufende Umgestaltung des Bad-Eingangsbereiches. Hier waren einmal marode Stufen, die zurück gebaut wurden. Der ganze Komplex wird jetzt behindertengerecht ausgebaut und erhält neu eine Rampe für Rollstuhlfahrer. Auch das bisherige Drehkreuz, das Badbenutzer durchschreiten mussten, fällt weg. Das bisher daneben stehende Kassenhäuschen wurde bereits ebenfalls abgerissen. Darauf wird künftig verzichtet. An seine Stelle tritt ein neuer Eingang, der gut durch eine versetzte Tür zu erkennen ist. Hier müssen Badnutzer künftig auch ihren Eintritt entrichten. Der bleibt im übrigen auf dem Vorjahresstand und wird nicht erhöht.

Wie viel die Sanierung kostet kann niemand sagen

Wie viel Geld genau in die Sanierung fließt, konnte einer der Bad-Geschäftsführer, Marc Bunse, nicht genau beziffern. Auch eine Rückfrage bei der zuständigen Sachbearbeiterin der Maßnahme im Rathaus, Elke Weber, brachte keine Klarheit. Sie bezifferte die jetzt laufenden Arbeiten geschätzt deshalb auf „etwa 30 000 Euro“.

Die Arbeiten erledigen im übrigen heimische Fachbetriebe. Darauf lege das Rathaus, aber auch die Kommunalpolitik Wert, sagte Weber. Die Verträge und Absprachen mit den Handwerkern seien so getroffen, das spätestens Anfang Mai alles fertig gestellt sei.

Marc Bunse stellte noch einmal fest, dass das Bad auf einem guten Weg sei und noch attraktiver an den Neustart im Frühsommer gehen werde, als noch im vergangenen Jahr. von Johannes Bonnekoh

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