Hembergstraße: Anwohner ärgern sich über Baustelle

Die Einmündung zur Hembergstraße und zur Wixbergstraße ist für Fahrzeuge voll gesperrt. Lediglich Fußgänger können diesen Bereich passieren. Foto: Loewen

Altena -  Plötzlich war sie da, die Baustelle die sich zur Zeit an der Einfahrt zur Hembergstraße und zur Wixbergstraße befindet. Doch nicht nur die Baustelle kam überraschend, sondern mit ihr auch so manches Problem für die Anwohner. Die sind nun stinksauer.

Informiert wurden die Anwohner über die Einrichtung der Baustelle nicht, sonst hätte sich bestimmt das eine oder andere Problem vermeiden lassen. Im Haus Hembergstraße 9 sollte eigentlich eine Holzpellet-Anlieferung erfolgen. Der Brennstoff für die Heizungsanlage ist zur Zeit nämlich deutlich günstiger als in den Herbst- und Wintermonaten. Doch ein 18- oder 25-Tonner, mit dem die Pellets über den Loerweg und die Wixbergstraße in der Sackgasse Hembergstraße normalerweise angeliefert wird, kann die Straße auf Grund der Baustelle und einer weiteren, die sich in der Wixbergstraße befindet, derzeit nicht befahren. Auch der Sperrmüll wird nicht abgeholt und liegt seit Einrichtung der Baustelle an der Straße. Zwar wird der Hausmüll inzwischen mit einem kleineren Fahrzeug der Firma Lobbe abgeholt, dies allerdings nur, wenn sich die Anwohner wöchentlich beim Bürgerbüro oder der Stadtverwaltung beschweren. Mit etwas Glück wird der Müll dann drei bis fünf Tage nach dem eigentlichen Abfuhrtermin entsorgt. Besonders unangenehm ist das, wenn die grauen Tonnen bis zum Rand oder gar darüber hinaus gefüllt sind und bei prallem Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Gradüber mehrere Tage an der Straße stehen.

Fraglich ist auch, ob die Feuerwehr mit der großen Drehleiter durch die Baustelle an der Wixbergstraße kommen würde. Hier wurde nicht, wie an der Hembergstraße, durch ein entsprechendes Parkverbot dafür gesorgt, dass die Fahrbahn frei bleibt. Durch beide Baustellen gibt es natürlich entsprechende Parkplatzprobleme und die Anwohner parken links und rechts am Fahrbahnrand.

Alles in allem ist die Situation für die Anwohner äußerst unbefriedigend. Sie haben Vorabinformationen über die Einrichtung der Baustelle vermisst. Den Grund für die Errichtung und die Dauer der Baustelle – voraussichtlich bis Ende September – erfuhren die Anwohner im übrigen erst durch die Berichterstattung im Altenaer Kreisblatt.

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