Baubetriebshof Altena startet Schützenfest-Vorbereitungen

Max Duske (l.) rollt die Markierungsfolie aus. Hans-Georg Eberling folgt ihm in kleinen Schritten und befestigt die Folie somit für die bevorstehende Schützenfest-Zeit. -  Foto: Schröder

Altena - Nur wenige Zentimeter stellt Hans-Georg Eberling seinen linken Fuß vor seinen rechten. In kleinen Schritten „balanciert“ er auf der rund 150 Meter langen Fahrbahnmarkierungsfolie auf Höhe des Langen Kamps. Er will sicherstellen, dass die Folie an jeder Stelle fest auf der Straße klebt.

Knapp zweieinhalb Stunden ist es her, dass er und sein Baubetriebshofs-Kollege Max Duske eine Fahrspur der Lennestraße mit Pylonen abgesperrt haben. „Die Fahrbahnmarkierung trennt die einspurige Zufahrt zum Toom-Markt und den Bereich, in dem die Schützenfest-Schausteller ihre Wagen und Anhänger abstellen können“, erklärt Straßenmeister Detlef Kalupka.

Auf der Straße ist eine schwache dunkle Linie zu erkennen: „Dort wurde die Markierungs-Folie in den vergangenen Jahren platziert“, so Kalupka. Die gelbe reflektierende Alu-Folie ist selbstklebend. Zur Untergrundvorbereitung muss ein besonderer Klebstoff, ein sogenannter „Primer“, auf der Fahrbahn aufgebracht werden. „Die Straße muss trocken und weitestgehend sauber sein“, so der Straßenmeister. Nach dem Schützenfest wird die Folie mit Hilfe eines Brenners erhitzt und kann wieder beseitigt werden.

Detlef Kalupka betont, dass die Fahrbahnmarkierung mit Beginn der Aufbauarbeiten des Schützenzeltes am Wochenende für Verkehrsteilnehmer in Kraft treten. „Wir sind mit den Arbeiten in diesem Jahr sehr früh dran. Da wir jedoch auf gutes Wetter angewiesen sind, blieb uns – mit Blick auf den Wetterbericht – keine andere Wahl“, so Kalupka. Er ist sich dennoch sicher, dass es zu keinen großartigen Missverständnissen kommen wird: „Die Altenaer kennen sich ja aus. Die verstehen das schon.“

Bis Schützenfest-Beginn haben die Mitarbeiter des Baubetriebshofes alle Hände voll zu tun. „Neben den Straßenmarkierungen müssen wir uns natürlich auch um die Beschilderung kümmern.“

Zudem bekommen DRK und Feuerwehr Bauwagen zur Verfügung gestellt, die als örtliche Einsatzzentrale dienen werden.

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