Berg-Haus wächst und wächst

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Brütende Hitze und Schwerstarbeit: Wolfgang Benssen (am Steuergerät für die Betonbombe, l.) versorgt die Kollegen in der Baustellen-Grube am Neubau der Berg-Stiftung mit Flüssigbeton. Am Freitag wurden 14,5 Kubikmeter verarbeitet.

Altena - Ganz zufrieden klingt Olaf Berg nicht am Telefon. „Wir liegen mit den Arbeiten an unserem Wohn- und Geschäftshaus auf dem ehemaligen Overbeck-Parkplatz einen weiteren Monat hinter dem Plan“, räumt er ein.

Grund der Verzögerung: Die Berg-Stiftung musste sich einen neuen Hochbauer suchen, weil das bisherige Bau-Unternehmen aus Plettenberg passen musste.

Neue Firma übernimmt

Jetzt haben die Fachleute von Karl Winsel GmbH & Co. KG aus Hagen auf der Baustelle an der Kirchstraße das Ruder in der Hand. Unter Leitung von Polier Ralf Corhsen wurde am Freitag die Bodendecke gegossen. Am Donnerstag waren im künftigen Keller- und Tiefgaragenbereich schon massive Einschalungsarbeiten vorausgegangen.

Betonbomben und 14 000 Liter

Mehr als 14 Kubikmeter Beton – übersetzt also 14 000 Liter – wurden mit so genannten Betonbomben, die etwa je 1,5 Kubikmeter fassen, in die Baugrube bugsiert. Das oblag Wolfgang Benssen. Der steuerte das schwere Gerät, das mittels Kran gehoben und genau an den Ort des Gießvorganges gebracht wurde, vom Rande der riesigen Baugrube aus.

Baustelle als Publikumsmagnet

Die zieht täglich noch immer viele Schaulustige an, die sich vom Stand der Bauarbeiten des neuen Hauses ein Bild machen wollen. Laut Olaf Berg soll der Rohbau in der 47. Kalenderwoche (16. bis 22. November) stehen und dann auch bereits das Dach verbaut sein. „Wir sind sehr zuversichtlich. Jetzt läuft es“, so Berg.

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