Vier Dekaden Kunst in Altena

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Stipendiat Andreas Christian Beck, Nadine Fiedler und Werkstatt-Pressesprecher Joachim Effertz v.l

Altena -  Seit 40 Jahren vergibt die Werkstatt Altena als Verein zur Förderung bildender Künste in jedem Jahr ein Stipendium an einen jungen Künstler, um sie oder ihn in der künstlerischen Entwicklung zu unterstützen.

Um diesen runden Geburtstag angemessen zu feiern, findet ab Donnerstag, 27. Oktober, eine Ausstellung der besonderen Art statt: Vier Wochen lang findet in der Stadtgalerie jeweils donnerstags ab 19 Uhr eine Ausstellung von den ehemaligen Stipendiaten statt – in der ersten Woche sind die Werke der Stipendiaten des ersten Jahrzehnts zu sehen und jeden Donnerstag kommen dann die Werke der jeweils folgenden Dekade dazu, bis die vier Jahrzehnte in Kunstform die Räume der Galerie füllen. 

Am Freitag, 18. November, von 14 bis 18 Uhr und am Samstag, 19. November, von 11 bis 13 Uhr sind dann noch einmal alle Dekaden zu sehen. „So gibt es jedes Mal etwas Neues zu sehen“, sagt Nadine Fiedler, Werkstatt-Stipendiatin des Jahres 2013, künstlerischer Beirat im Vorstand des Fördervereins und Mitorganisatorin der Ausstellung. Den Abschluss bildet das Werkstatt-Fest am 19. November ab 19 Uhr, ebenfalls in der Stadtgalerie. „Wir wollten das mal anders herum machen. Normalerweise ist die Feier zu Beginn einer Ausstellung“, sagt Fiedler. Man wolle nicht, dass das Interesse an der Ausstellung schnell abflacht. Eingeladen wurden 39 ehemalige Stipendiaten und auch der aktuelle Stipendiat – Andreas Christian Beck – wird mit einigen seiner Arbeiten von der Partie sein. Dass ein Stipendium der Werkstatt Altena auch etwas bringt, bestätigen sowohl Fiedler als auch Beck. „Man bekommt für ein halbes Jahr eine Wohnung und monatlich finanzielle Unterstützung. 

So kann man sich zu 100 Prozent auf die Kunst konzentrieren “, erklärt Fiedler. „Es bringt einen künstlerisch sowie professionell weiter. So lernt ein junger Künstler zum Beispiel, wie er eine Ausstellung organisieren kann. Das ist ein bisschen ein Sprung ins kalte Wasser“, sagt Beck. Bewerben kann sich jeder mit einem abgeschlossenem Kunststudium: „Der Bewerber sollte nicht zu weit vom Abschluss entfernt sein. Unsere Stipendiaten waren immer zwischen Mitte 20 und Mitte 30“, sagt Joachim Effertz, Beisitzer des Vereins im öffentlichen Bereich

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