Apollo-Kino ist zum Schmuckstück geworden

Nicole Güldner hat das Foyer zu einer eleganten Cocktail-Lounge umgestaltet, die zum Verweilen einlädt. Foto: Hornemann

Altena - „Wir kommen auf die Zielgerade!“ freut sich Apollo-Chefin Nicole Güldner. Spielt das Wetter mit, kann vielleicht schon am Mittwoch das Gerüst abgebaut und der Ampelverkehr eingestellt werden. Das Team um Malermeister Guido Busch kümmert sich dann noch um die Sockel des Hauses und mit freier Sicht auf das Denkmal wird jeder sehen können: „Wir haben hier schon einen Palast geschaffen!“

Mancher Autofahrer muss sich zusammenreißen, nicht mitten in der Grünphase die Fahrt zu verlangsamen und die Aussicht auf die angestrahlten Fenster in der Dunkelheit zu genießen. Eines der alten Eichenkunstwerke ist komplett von Tischler Harte nachgebaut und ersetzt worden, damit das Bild stimmig bleibt. „Ich bin sehr zufrieden mit dem, was unsere heimischen Handwerker hier geleistet haben“, freut sich Nicole Güldner. Auch in Details, wie dem Blattgold im Stadtwappen, haben sich alle verliebt verloren.

Selbst aus der Ferne wurde parallel mitgewirkt, um das Schmuckstück zu perfektionieren: Graffiti-Künstler Stefan Dressler hat coole Airbrush-Motive der Leinwandhelden James Dean, Elvis Presley und Marilyn Monroe fertiggestellt, die in Kürze in die Fassade integriert werden. Die Krombacher-Brauerei als Vertragspartner des Kinos wird ihre Leuchtreklame am Eingang dem neuen Design anpassen. Es ist ein insgesamt stimmiges und modernes Farbkonzept erarbeitet worden, das den alten Charme des Gebäudes nicht überdeckt.

Dazu trägt auch die Filmrolle am Balkon des Hauses bei. „Wir spielen seit der Digitalisierung zwar auf Festplatte ab, aber so etwas sieht als Motiv nicht gut aus“, erklärt Nicole Güldner lachend.

Gut angenommen wird auch die neue Verweil-Lounge mit Barhockern im roten Foyer, wo demnächst das Cocktail-Angebot des Tages auf Tafeln angeschlagen wird. Gäste nehmen hier gern Platz - nicht nur um Wartezeiten zu überblicken, sondern auch um das Ambiente zu genießen. „Der Umbau hat sich gelohnt!“

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