Altenaer Einkaufsstraße mit drei Funktionen

Die Burg Holtzbrinck als Konferenzzentrum mit eigenem Restaurant und ein Veranstaltungszentrum in der reformierten Kirche – so schlägt es das Stadtentwicklungskonzept vor. -  Foto: Schröder

Altena - Für eine kleine Stadt wie Altena ist die „Hauptstraße“ als reine Einkaufsstraße zu lang. Deshalb schlägt das Stadtentwicklungskonzept vor, den Straßenzug Lennestraße/Kirchstraße/Freiheitstraße in drei Teile mit unterschiedlichen „Funktionen“ aufzugliedern. Der Bereich zwischen Mittlerer Brücke und Stapelcenter soll dabei zum „Zentrum der Begegnung“ werden.

Ein Hotel im alten Postgebäude, die Burg Holtzbrinck als Konferenzzentrum mit eigenem Restaurant und ein Veranstaltungszentrum in der reformierten Kirche – so stellen sich das die Stadtplaner Hans-Joachim Hamerla und Jutta Gruß-Rinck einst vor. Vom Hotel ist inzwischen keine Rede mehr – Verhandlungen mit den Eigentümern des Postgebäudes seien im Sande verlaufen, sagte Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein am Mittwoch im Stadtentwicklungsausschuss.

Am Rest wird weitergearbeitet, erste Pläne gibt es bereits. Sie sehen für die Burg Holtzbrinck unter anderem den Einbau neuer Toilettenanlagen im Bereich der Hausmeisterwohnungen vor. Am bisherigen Standort soll eine Restaurantküche geschaffen werden, die bisherige Begegnungsstätte wird zum Restaurant. Für die reformierte Kirche sehen die Pläne unter anderem den Einbau eines Aufzugs in einen der Treppentürme vor.

 Es gehe jetzt darum, die Kosten zu ermitteln und ein Nutzungs- und Finanzierungskonzept zu erarbeiten, erklärte Roland Balkenhol, Abteilungsleiter für Bauen und Planen. Der Bürgermeister ergänzte, dass das im engen Schulterschluss mit der Kirchengemeinde als Eigentümerin der Kirche geschehe. Die plante ursprünglich den Verkauf, hat dementsprechende Aktivitäten aber inzwischen gestoppt.

Skeptisch äußerte sich Lutz Vormann (SPD): Es sei ein erheblicher Finanzaufwand erforderlich, bevor die Kirche wieder nutzbar sei, sagte das einstige Presbyteriumsmitglied der evangelisch-reformierten Gemeinde. - Von Thomas Bender

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