Anwohner hören alarmierende Geräusche

Große Suchaktion auf der Industriebrache Winkelsen 

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Mehr als 40 Wehrleute durchkämmten vor Ort die Brache.

[Update, 7.40 Uhr] Altena - Direkte Nachbarn der Industriebrache Winkelsen bemerkten am Sonntagabend, 8. Mai, gegen 20 Uhr  Aktivitäten auf dem gesperrten Gelände. Nach vermeintlichen Steinwürfen gegen Fenster der Brache hörten sie Geräusche, die plötzlich verstummten.

Als sich auch nach Minuten nichts tat, informierten sie die Polizei. Die schaltete sofort, holte das DRK, THW und die Feuerwehr zur Industriebrache. Eine erste Suche nach vermutlich zwei Personen blieb erfolglos. Deshalb forderte die Leitstelle eine Hundestaffel und einen Hubschrauber an. Die Hundestaffel musste eigens aus Münster anrücken und war erst im Dunkeln vor Ort.

Hunde im Dunkeln

20 Minuten können Spürhunde suchen – allein die Fahrt und das Vorbereiten für den Einsatz dauerte und dauerte. So kamen die Vierbeiner erst bei Einbruch der Dunkelheit in Altena an.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Dieter Grefe (Mitte) und Vize-Wehrchef Stefan Brockhaus (rechts) eilten mit Michael Wefer (l.) zur Einsatzstelle.

Keine leichte Aufgabe in diesem sehr undurchsichtigen Gelände. Löschzug I war mit über 40 Einsatzkräften vor Ort. Die hatten Meter für Meter das Areal abgesucht – ergebnislos.

Zwei Personen

Vermutet wurde, dass sich mindestens zwei Personen ein „Späßchen“ gemacht hatten. Zwar gibt es nicht zu übersehende Warnschilder „Zutritt verboten“, aber immer wieder kommt es vor, dass sich Personen daran nicht halten. Das Gebäude wurde von der Feuerwehr und mit Hilfe der Hundstaffel durchsucht. Dabei wurde niemand gefunden. Der Einsatz wurde laut Information der Polizei um 23.15 Uhr beendet. 

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