Staatssekretär von Altena beeindruckt

+
Staatssekretär Michael von der Mühlen (links) und Hubertus Winterberg von der Südwestfalen Agentur (rechts) lassen sich von Altenas Bürgermeister Andreas Hollstein die Erfolgsprojekte der Regionale 2013, Erlebnisaufzug und Promenade, zeigen.

Altena - Ein Staatssekretär auf Stippvisite in Altena: Am Donnerstag besuchte Michael von der Mühlen vom Ministerium Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr die Burgstadt.

Bürgermeister Andreas Hollstein erläuterte seinem Gast, wie sich die Regionale-Projekte Lenneuferpromenade und Erlebnisaufzug auf die Stadt ausgewirkt haben.

Stadtführung im Schnelldurchlauf

90 Minuten hatte der NRW-Spitzenbeamte für die Stadtführung mitgebracht. Bevor diese von der Sparkasse aus Richtung Innenstadt startete, verschaffte Hollstein seinem Gast von der Mühlen erst einmal einen Überblick über die wirtschaftliche und demografische Entwicklung Altenas seit seinem Amtsantritt im Jahr 1999 – und sprach dabei offen die Krisen der Vergangenheit und die aktuellen Probleme der Stadt – Stichwort Leerstände – an.

Draht in der Limousine

Zudem erklärte er von der Mühlen, wie wichtig die Draht-Industrie für den Wirtschaftsstandort Altena sei: „18 Prozent des Drahts auf dem Weltmarkt stammt aus Altena. Ein Teil davon ist sicherlich auch in ihrer Dienst-Limousine verbaut.“ Im Fokus standen aber die Erfolgsprojekte Erlebnisaufzug und Lenneuferpromenade: Anhand von alten Fotos, zeigte Hollstein dem Staatssekretär, wie der Markaner und die Promenade vor dem Regionale-Umbau ausgesehen hatten.

Neugestaltung ein Erfolg

Bürgermeister Hollstein zeigt seinem Gast anhand von alten Fotos, wie sich das Stadtbild verändert hat.

Die Neugestaltung habe sich positiv auf die Stadt ausgewirkt: Die neu geschaffenen Lenneterrassen unmittelbar neben der Lenne seien für Touristen ein Gewinn und hätten die Gastronomie wiederbelebt. Auch die Geschäfte und Gastronomen in der Innenstadt würden von der neu gestalteten Promenade profitieren. In diesem Zusammenhang nannte Hollstein auch das Pop-up-Store-Projekt, das die Leerstände bekämpfen soll. Zum Schluss folgte das Herzstück der Führung: Der Erlebnisaufzug.

Erstaunt über "Revitalisierung"

Beeindruckt von den mehr als 100 000 Besuchern seit Eröffnung im April 2014 folgte von der Mühlen dem Bürgermeister durch die Anlage – die Fahrt im Aufzug inklusive. „Ich bin erstaunt, wie gut sich die Regionale-Projekte auf die Revitalisierung der Stadt ausgewirkt haben“, sagte von der Mühlen. Hollsteins Fazit lautete: „Herr von der Mühlen hat einen persönlichen Eindruck von unserer Stadt bekommen. Das war wichtig. Außerdem haben wir Flagge für unsere Region Südwestfalen gezeigt.“

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare