Rückreise frühestens am Samstag

Altenaer sitzen weiterhin auf Juist fest

Eisregen und Frost halten weiterin Urlauber aus Altena auf Juist fest.

Altena - Die Stimmung bei den 26 Urlaubern aus Altena, die wegen des Eisregens auf der Nordseeinsel Juist festsitzen, ist gekippt. Hatten sie am Mittwoch noch die Hoffnung, dass sie am Freitag endlich ihre verspätete Heimreise antreten könnten, so sieht es danach mittlerweile nicht mehr aus.

Minus drei Grad und Eisregen - das war das Wetter, das die Hoffnung der Gruppe aus dem Sauerland auf eine baldige Abreise am Donnerstag zunichte machte. Ursprünglich hatten sie bereits am 3. Januar die Heimreise antreten wollen. Doch Frost und Eisregen hatten ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Jetzt hoffen sie auf Samstag.

Der Kühlschrank für die 26 Urlauber leer sich zusehends.

Das Jugenderholungsheim, das in einer sanften Dünenlandschaft im Naturschutzgebiet von Juist liegt, ist weiterhin abgeschnitten von der Verbindung zum vier Kilometer entfernten Fährhafen. Die Vorräte im Haus sind inzwischen gering. Der Kühlschrank gibt nicht mehr viel her.

Wenigstens eine warme Mahlzeit pro Tag bekommt die Reisegruppe. Der Koch des benachbarten Flughafens, der ebenfalls festsitzt, versorgt die Altenaer. Ein schwacher Trost und so ist sich zumindest Andrea Strelow sicher: "Diese Insel wird mich nie wiedersehen."

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