Doris Schulte und Annelie Linderhaus stellen im St. Vinzenz Krankenhaus aus

Bunte Ausflüge in die Traumwelt

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Doris Schulte (links) und Annelie Linderhaus stellten im St. Vinzenz Krankenhaus aus.

Altena - Farbige Bilder voller Fröhlichkeit mit entspannenden und auch nachdenklich stimmenden Themen, gestaltet in Acryl, Aquarell, Öl und Pastell-Technik, sind zurzeit im St. Vinzenz Krankenhaus zu sehen.

Verantwortlich für diese Einladung in „bunte Ausflüge der Fantasie“ sind die beiden heimischen Künstlerinnen Annelie Linderhaus (Altena) und Doris Schulte (Nachrodt-Wiblingwerde).

Viel Fantasie

Sie haben, so drückte es Wolfgang Noack, Kulturring der Stadt, in seiner Einführung in die Bilderschau aus, „Erlebnisse und Vorstellungen sowie Träume und Traumbilder auf die Leinwand gebracht.“ Ausdrücklich dankte er den beiden, „die durch Ausstellungen wie diese das Für- und Miteinander in der Stadt stärken.“ Sowohl Schulte als auch Linderhaus seien ihm wohlbekannt, nicht zuletzt durch ihre erfolgreiche Teilnahme am Altenaer Kunstpreis Hobbit. Farbe veränderte das Befinden, was sich sicherlich auch auf Patienten auswirken könne, meinte Noack und lud deshalb ausdrücklich dazu ein, „selbst zu sehen“. In kurzen Worten ging er auf einige der Werke ein. Etwa den „Abend an der Ostsee“ oder „Dümpelnde Boote am Strand“ sowie „rot-orange leuchtende Blätter eines Herbsttages“. Gut gefielen dem Laudator auch Urlaubseindrücke von Schulte und Linderhaus. Bilder, die aus dem Gedächtnis entstanden, lange, nachdem die beiden Frauen zum Beispiel Kanada oder die Normandie besucht hatten. „Es ist ein wunderbares Gefühl, die Fantasie schweifen zu lassen.

Wunderbares Gefühl

Sie erfreuen uns mit schillernden Farben“, meinte Noack. Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von Sängerin Vivien Heyn an der Gitarre. „Malen kann jeder“, erwiderte Annelie Linderhaus bescheiden und Doris Schulte nickte dazu. Doch das, was die beiden jetzt zeigen, ja von sich preisgeben, verdient Anerkennung. Ihren künstlerischen Werdegang, ihren steten Ehrgeiz, ihre Techniken weiter bei namhaften Dozenten zu verfeinern, konnten Besucher den Lebensläufen der Frauen entnehmen und Noacks Worten. „Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.“ Wer sich auf die Bilder einlassen möchte, hat dazu noch bis zum Mai die Gelegenheit.

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