Altenaer Haus sucht wieder Personal

Vinzenz-Krankenhaus befindet sich auf einem guten Weg

Ein leerer Flur sagt noch nicht viel aus - das Krankenhaus befindet sich auf einem guten Weg.

Altena - Die „Insolvenz in Eigenverwaltung“ ist noch nicht vom Tisch. Und niemand weiß, so sagte es auf Anfrage Pflegedirektor Heiko Dikau, „ob wir zum 1. Oktober nicht in die Regel-Insolvenz gehen müssen.“ Das hindert die Verantwortlichen des St. Vinzenz-Krankenhauses aber nicht, weiter in die Zukunft zu denken.

„Nach unserer Einschätzung geht es weiter. Investoren haben sich vorgestellt, es gab zielführende Gespräche“. Mit wem, dazu äußerte sich Dikau aber nicht.

Doch dass nicht nur er einen „Silberstreif am Horizont“ erkennen will, ist auch daran abzulesen, dass das Haus an der Bornstraße neues Personal sucht. So wurden am Wochenende sowohl Krankenpfleger als auch Altenpfleger mittels Zeitungsanzeigen für das Haus gesucht.

Auch die Homepage des Hauses vermeldet das zusätzlich. Ist das nicht unredlich, angesichts der prekären Lage? Heiko Dikau verneint, spricht von einer Personalfluktuation, die ausgeglichen werden müsse und stellt noch einmal fest: „Der Klinikalltag geht weiter. Und auch nach dem 1. Oktober gehen wir verbindlich davon aus, dass das Haus Zukunft hat.“

Eine hundertprozentige Garantie könne man natürlich keinem Mitarbeiter geben und auch bei Bewerbern, die sich vorstellten, würde offen über die Situation gesprochen. Denn, bevor eingestellt werden könne, müsse der so genannte Gläubigerausschuss noch seine Zustimmung geben.

„Wir spielen mit offenen Karten“. Ob das Haus langfristig weiter unter dem Dach der Deutschen Klinikunion bleibt, auch dazu wollte sich Dikau nicht dezidiert äußern. „Wir befinden uns in einer Phase, in der es Interessenten gibt, das allein zählt.“ Es gebe allen Grund zu begründeter Hoffnung in Richtung Zukunft.

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