Große Reportage über Altenaer Feuerwehr in aktueller Fachzeitschrift

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Spannender Lesestoff nicht nur für Leute vom Fach. Das Feuerwehrmagazin stellt in seiner heute erscheinenden Mai-Ausgabe das Konzept der Feuerwehr Altena vor

Altena - Fünfmal so viele Exemplare wie sonst hat Andrea Schlippe in diesem Monat vom Feuerwehrmagazin geordert – sie weiß nämlich, dass viele der Kunden ihres Zeitschriftenladens ganz heiß sind auf die heute erscheinende Mai-Ausgabe. Sie enthält eine große Reportage über die Altenaer Feuerwehr.

„Was gibt’s Neues?“ Diese Frage ins Blaue gehört zum Journalisten-Alltag. Hans-Jörg Prochnow, Autor der Fachzeitschrift, stellte sie, als er auf Suche nach neuen Themen eher routinemäßig mit Alexander Grass telefonierte.

„Er hatte auch schon kurz über die von Altena und Nachrodt-Wiblingwerde gemeinsam angeschaffte Drehleiter berichtet“, erklärt der Wehrführer. Er machte Prochnow auf die Tablets aufmerksam, die gerade für die einzelnen Löschgruppen angeschafft und programmiert wurden. Womöglich ein Thema, meinte Prochnow und reiste nach Altena.

Beim Kaffeetrinken mit dem Wehrführer kam der Fachjournalist dann dahinter, dass Altenas Wehr mehr zu bieten hat als nur ein paar Tablets. Dass es in einer so kleinen Stadt eine „hauptamtliche Wachbereitschaft“ gibt, kommt nicht allzu oft vor. Und wenn deren Stärke im Feuerwehrjargon mit 1/4 angegeben wird, dann stellen sich Fachleute – und darum handelt es sich bei den meisten Lesern des Feuerwehrmagazins – die Frage, wie das eigentlich funktionieren mag.

Erst belächelt, dann bewundert

Auch bei Prochnow war die Neugier geweckt und er quartierte sich in Altena ein, um sich mehrere Tage lang mit der Philosophie von „Florian Mark 6“ (so wird Altenas Wehr angefunkt) zu beschäftigen. Insbesondere das Zusammenspiel zwischen der hauptamtlichen Wachbereitschaft und der Schnellen Einsatzgruppe, die sie tagsüber innerhalb kürzester Zeit verstärkt, interessierte den Feuerwehr-Fachmann und er zitiert in seinem Artikel Wehrführer Grass: „Damals wurden wir belächelt“, erinnert er sich an die Einführung dieses Konzepts vor 15 Jahren. „Nun werden wir dafür bewundert“.

Auf elf Seiten und mit vielen Bildern werden Altenas Wehr, ihre Einheiten und die Fahrzeuge vorgestellt – ein informativer Bericht, der auch dem Altenaer Laien noch Neues über „seine“ Wehr verrät.

Zum Beispiel die Sache mit der Zeiterfassung: Auf die legt die Bezirksregierung als Fachaufsicht bei Einsätzen der SEG Wert. Deshalb verfügt jede der gut 30 Einsatzkräfte über einen elektronischen Transponder. Damit melden sie sich beim Eintreffen an der Einsatzstelle an einem Zeiterfassungsgerät an, das sich außen am Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) der Feuerwache befindet – es ist in der Regel als erstes vor Ort.

Alexander Grass hat ein Vorabexemplar des Feuerwehrmagazins erhalten und natürlich längst den Bericht über „seine“ Wehr gelesen. „Gut gemacht“, kommentierte er die Arbeit gestern. Und: „Wir fühlen uns geehrt“.

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