Homepage der Stadt soll dieses Jahr modernisiert werden

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Die aktuelle Version der Stadt-Homepage ist bereits mehr als zwei Jahre alt. Die Internetseite soll aber in diesem Jahr ein Update bekommen und um zusätzliche Funktionen erweitert werden.

Altena - Altena ist in bester, beziehungsweise eher schlechter Gesellschaft mit Städten wie Bönen, Lindlar und Breckerfeld. Die NRW-Fraktion der Grünen testete kürzlich die Internetseite aller Kommunen und kreisfreien Städte in NRW auf Übersichtlichkeit, Service und Benutzerfreundlichkeit. Die Stadt an der Lenne schnitt dabei eher mau ab und belegte in der Studie nur den 344. von 396 Plätzen. Eine Erneuerung der Seite sei aber bereits in Planung.

„Die Thematik Internet ist ein sehr dynamisches, schnelllebiges Thema“, sagt Stadtkämmerer Stefan Kemper auf Anfrage unserer Zeitung zu den aktuellen Ergebnissen der Studie. So sei die Entwicklung und der Fortschritt der Technik nirgendwo so schnell, wie im Bereich Internet.

„Wir wissen, dass wir einen großen Nachholbedarf in dem Segment haben. Die Homepage der Stadt, dessen Grundaufbau es seit circa zwölf Jahren gibt, ist nun seit zwei bis drei Jahren unverändert. In diesem Bereich sind wir nicht ganz auf der Höhe“, weiß Kemper. Die Stadt sei aber gewillt, dies in der nächsten Zeit zu ändern.

„Wir werden das Projekt mittelfristig angehen. Dazu ist unter anderem geplant, dass wir – wohl noch in diesem Jahr – eine neue technische Plattform nutzen“, erklärt Kemper. Dies sei auch notwendig, um ein großes Update im Bereich der Internet-Sicherheit durchzuführen. In dessen Zuge werde auch das Bürgerinformationssystem neu aufgestellt.

Stadt will digitales Rathaus bieten

„Der Plan geht in die Richtung, dass wir das Tor zum digitalen Rathaus aufstellen. Dafür werden wir auch neue Module und Funktionen einrichten, die die Plattform service- und bürgerfreundlicher gestalten wird, so dass es einen Mehrwert für Stadt und Bürger beidseitig geben wird“, so der Kämmerer. Allerdings sei hierbei zu beachten, dass durch die eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten Altenas stärkere Verästelungen im Internetangebote der Stadt, so wie sie die Testsieger Bonn und Köln zu bieten hätten, nicht umsetzbar seien.

Bei den angedachten Neuerungen, die das Angebot auf der Homepage erweitern sollen, will die Stadt aber auch die Bürger Altenas miteinbeziehen: „Wir wollen die Menschen auch fragen, welche spezifischen Angebote im Netz gewollt sind und auch angenommen werden würden“, sagt Kemper.

Bereits bestehende digitale Angebote, wie im Bereich Abfall, bei dem die Bürger online unter anderem die Sperrmüllabholung anmelden können, würden bereits gut angenommen und sollen in Zukunft auch genauso beibehalten werden. Erweiterungen des Service-Angebotes, wie die Online-Anmeldung eines Hundes (Hundesteuer) oder Urkundenanfragen beim Standesamt seien ebenfalls Gegenstand von Überlegungen.

Beschwerdebereich möglich

Stichwort Online-Beschwerden: Auch einen interaktiven Beschwerdebereich für die Altenaer Bürger könnte sich Kemper vorstellen, allerdings müssten dabei die Bereiche eingeschränkt werden: „Meldungen über wilde Müllkippen oder ausgefallene Straßenbeleuchtungen wären sicherlich hilfreich und nützlich, aber nicht Beschwerden über jedes Schlagloch auf den Altenaer Straßen.“ Zum einen wären die meisten Straßenschäden den Mitarbeitern bekannt sowie seien viele davon aber nicht die Angelegenheit der Stadt, sondern des Landes NRW. „Dann müssten wir die Beschwerden direkt an den Landesbetrieb Straßen.NRW weiterleiten“, sagt Stefan Kemper.

Stadt nimmt Wünsche und Anregungen entgegen

Wünsche und Anregungen der Bürger zum Internetangebot der Stadt Altena nehmen die Mitarbeiter per E-Mail an post@altena.de entgegen.

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