Sommer satt in Altena

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Abkühlung suchten die Besucher des Freibads Dahle.

Altena - „36 Grad und es wird noch heißer“ heißt es in einem Song der Band „2Raumwohnung“ – diese Marke wurde am Donnerstag in Altena geknackt. Wir haben uns umgehört, wie sich Schwimmbad, Eiscafé und weitere Geschäfte in der Burgstadt auf die Hitze eingestellt haben.

Im Freibad Dahle herrschte zur Mittagszeit Hochbetrieb: „Bis 13 Uhr haben wir schon 600 Besucher reingelassen. Bis zum Ende des Tages kalkulieren wir mit zirka 1000 Gästen“, sagte Kassiererin Ute Glindmeyer. Unter den Besuchern tummelten sich – na klar – viele Schüler, die ihre Ferienzeit voll auskosteten: „Schwimmen, Abkühlen, Essen“, beschrieben Leon, Florian und Jeremy ihr Tagesprogramm.

Eis, Eis, Eis

Giampaolo Alemanno produziert für sein Eiscafé "Cappuccino" derzeit doppelt so viel Eis als üblich. 

„Von mir aus könnte das Wetter bis zum Winter so bleiben“, sagte Giampaolo Alemanno. Der Eismacher vom Eiscafé „Cappuccino“ konnte sich über zu wenig Arbeit nicht beklagen, die beiden Eismaschinen liefen auf Hochtouren: „Ich arbeite derzeit 15 Stunden täglich, sieben Tage die Woche. Das muss sein, schließlich produziere ich doppelt so viel Eis als normalerweise. Vanille, Fruchteis und Joghurt sind besonders beliebt.“

Obst und Wasser die Renner

Wassermelonen sind der Verkaufsschlager im Kardes Markt.

Im Obsthandel und Gemischtwarenladen „Kardes Markt“ in der Lennestraße waren drei Obstsorten besonders gefragt: „Wassermelonen, Kirschen und Erdbeeren. Aber keine Sorge, unsere Bestände reichen aus“, sagte Mitarbeiterin Fatma Acar, die neben der großen Nachfrage nach Obst auch „viel mehr Wasser“ verkaufte als üblich.

Nicht nur die Menschen hatten Durst

In der Gärtnerei Knop war Wasser ebenfalls das ganz große Thema: „Normalerweise wässern wir alle zwei bis drei Tage. Aber in dieser Woche kriegen die Pflanzen jeden Tag Wasser. Unser Verbrauch ist doppelt so hoch als sonst“, berichtete Verkäuferin Ursel Krause. Der Blumenverkauf sei nicht gestiegen, „vielleicht, weil die Leute lieber im Garten liegen als bei dem Wetter vor die Tür zu gehen“, vermutete Krause.

Bei Hitze wird die Etikette gelockert

In der Bank wird die Kleiderordnung bei Hitze gelockert.

Commerzbank-Mitarbeiter Björn Quast freute sich im Hochsommer über eine gelockerte Kleiderordnung: „Wenn es zu heiß wird, dann dürfen wir auch den Schlips ablegen und kurze Hemden tragen.“ Weiteres Plus: Im Büro steht ein Ventilator.

Sonnenbrillen im Trend

Nicht nur beim Menschen sind Sommerbrillen von Optiker Christian Berndt beliebt.

„Bunte Kontaktlinsen und Sonnenbrillen liegen bei unseren Kunden derzeit voll im Trend“, erzählte Optiker Christian Berndt vom Fachgeschäft „Optik Berndt“. Momentan besuche er vor allem ältere Kunden in deren Zuhause: „Bei den Temperaturen ist das den meisten meiner älteren Stammkunden zu heiß, vor die Tür zu gehen.“

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