SPD Altena ab sofort mit 11 Ratsmitgliedern

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Stadtwerke-Geschäftsführer Marc Bunse (vorne) sprach auf der SPD-Mitgliederversammlung. Neben ihm Fraktionschef Lutz Vormann.

Altena - Von zehn auf elf Mitglieder steigt die Zahl der Köpfe in der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Altena an. Darüber informierte am Dienstagabend, 3. Mai,  Fraktionschef Lutz Vormann die Mitglieder des Altenaer Ortsvereins.

An diesem Abend trat Andreas Michel, bisher fraktions- und parteilos im Stadtrat, in die SPD ein. „Wir freuen uns und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit“, hieß ihn Vormann willkommen. Der neue in der „SPD-Familie“, wie Vormann sagte, war als Linken-Politiker in den Rat gewählt worden und hatte in diesem Jahr die Partei verlassen. Harmonisch und zügig handelten die Sozialdemokraten im Lokal „Hugo inne Schledde“ Dienstag die Regularien ihrer Mitgliederversammlung ab. So wurde nicht nur der Kassenführerin sondern auch dem gesamten Vorstand einstimmig Entlastung erteilt.

Als Delegierte der SPD Altena für die bald anstehenden Nominierungsparteitage des Unterbezirks zu den Landtags- und Bundestagswahlen im kommenden Jahr wurden Lutz Vormann, Reiner Kämmerling, Markus Ferber und Irmgard Ibrom gewählt. In einem kurzen Rückblick auf die vergangenen Landtagswahlen appellierte Vormann an seine Genossen, bei einem zugegebenermaßen eher negativen Bundestrend der SPD kraftvoll dagegen anzukämpfen und Flagge zu zeigen. Das gute Abschneiden der AfD sei für ihn eindeutig in Richtung Trotzwähler festzumachen.

Es gelte bundes- und landesweit wieder das überzeugende Parteiprogramm offensiv zu vertreten, damit dem Wähler bewusst werde, für was die SPD stehe. Dank sagte er sowohl seiner Partei als auch den Altenaern für das Bewältigen der Flüchtlingsaufgabe. „Das ist für mich auch eine christliche Pflicht. Bei uns in Altena läuft das gut.“ Stadtwerke-Geschäftsführer Marc Bunse gab dann in 90 Minuten den Genossen einen Abriss über „ein starkes Unternehmen vor Ort“, die Stadtwerke. Anhand einer Power-Point-Präsentation beleuchtete er dabei sowohl die Geschäftsfelder Wasser als auch Gas und stellte heraus, für was das eher kleine Werk mit nur 24 Mitarbeitern stehe. Stolz stellte er fest: „Auch in 2016 gilt, 70 Cent von jedem Euro, den der Kunde zahlt, verbleiben in der Region.“ Vom Kalkulieren des Wasserpreises in seiner kürzlich modifizierten Form über die Pflege der Netze und die Millionen-Investitionen sowie die Aufarbeitung von Altlasten seit dem Jahr 2010 spannte sich dabei der Bogen von Bunse. Was viele sicher nicht wussten: Im Hause der Stadtwerke selbst gibt es im Büro kein Papier mehr. Alle Vorgänge werden vollautomatisiert und elektronisch „durch das Haus getaktet.“ Mitte Mai, das kündigte der Geschäftsführer an, werde ein neues Logistikzentrum an der Lindscheidstraße 52 gerichtet. Es soll die Transportwege verkürzen. Einher geht damit ein Werkstatt-Umbau und eine Optimierung der Technik sowie aller anfallenden Arbeiten

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