Altenaer wollen Flüchtlingen helfen

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Deutlich mehr als 80 Frauen und Männer sind am Donnerstag zum ersten Info-Abend „Altena hilft Flüchtlingen“ in die Burg Holtzbrinck  gekommen.

Altena - Es mussten am Donnerstag zusätzliche Stühle herbei geschafft werden. Am Ende waren es deutlich mehr als 80 Frauen und Männer, die zum ersten Info-Abend „Altena hilft Flüchtlingen“ in die Burg Holtzbrinck gekommen waren. „Das ist mein Altena!“ freute sich Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein.

Er berichtete zunächst von seiner Teilnahme an einer Flüchtlingskonferenz in Berlin. „Heute hat mich auch ein Anruf erreicht, der mich traurig gestimmt hat“, fügte er an. Nach der Ankündigung, die Stadt an der Lenne wolle 100 Flüchtlinge über das übliche Zuweisungskontingent hinaus aufnehmen, habe sich ein Poalbürger bei ihm über diese Entscheidung beschwert.

„Sie wird, das betone ich noch einmal, von allen Fraktionen im Rat voll mitgetragen.“ Ohne seine Chefin, gemeint war Anette Wesemann vom Stellwerk, wollte Hollstein nicht ins Detail gehen. Das tat dann die Rathaus-Beauftragte mit ihren zahlreich anwesenden Mitstreitern. Tenor: Es wartet viel Arbeit auf alle, aber viele Altenaer sind auch bereit, aktiv zu helfen.

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