Altena gibt jungen Künstlern eine Chance

Werkstatt-Stipendium: Vergabe am 5. April

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Mitglieder der Werkstatt-Altena sichteten die 49 eingegangenen Bewerbungen.

Altena - Genau 51 Bewerbungen gingen bei der Werkstatt Altena für das ausgeschriebene Kunst-Stipendium 2016 ein. „Zwei erfüllten nicht die Voraussetzungen“, sagte am Dienstagabend, 15. März,  Roland Balkenhol vom Vorstand.

Er leitete die Vorauswahl für die Vorstellungsgespräche der Stipendiumsbewerber in der Burg Holtzbrinck. Deshalb hatte er allen Kollegen des Kunstvereins nur noch die Bewerbungen von 49 Frauen und Männern vorgelegt. In der Burg Holtzbrinck hatte diese Runde dann im Wortsinne „die Qual der Wahl.“

Qual der Wahl

 Balkenhol: „Der Bogen der Frauen und Männer, die ein halbes Jahr nach Altena kommen möchten, ist groß. Wir haben praktisch Interessenten jeder Kunstrichtung von Kiel bis Bochum, von Berlin bis Dresden. Unter allen interessierten Bewerbern befinden sich auch zwei aus Brüssel und eine Person aus Wien.“ In diesem Jahr hielt sich der Anteil Frauen/Männer „in etwa die Waage. Es fällt nur auf, dass der überwiegende Teil der Interessenten die Hochschule in Dresden besucht hat“, stellte Balkenhol fest.

Viele aus Dresden

Maler, Zeichner, Fotografen und Videoinstallateure, Skulpturisten, Filmemacher und Metallbildhauer: „Es hat uns sehr gefreut, dass unsere Ausschreibung auf ein solches Interesse gestoßen ist“, stellte Balkenhol fest. Eingeladen werden jetzt Andreas Chr. Beck, Stuttgart, (Linolschnitte, Lithografie, Zeichungen), Genaro J. Strobel, Offenbach, (Holzschnitte, Malerei, Graphit) und als dritter Mann Achim Hartmann, Ilshofen, (Fotografie, Video). Alle drei müssen jetzt in einem persönlichen Gespräch die Werkstatt-Jury überzeugen. Das wird am Dienstag, 5. April, 19.30 Uhr, in der Burg Holtzbrinck sein. Werkstatt-Sprecher Joachim Effertz meinte, der jetzt eingeladene Kreis hebe sich von den Stipendiaten der vergangenen Jahre durchaus ab.

Lukrativ

 „Ich glaube, das wird sehr spannend.“ Noch einige Infos zum Stipendium selbst: Die Werkstatt zahlt für ein halbes Jahr 700 Euro/je Monat, bietet eine kostenlose Wohnmöglichkeit und ebenfalls kostenlose Atelierräume. „Viele Jung-Hochschulabsolventen finden das attraktiv. Denn nur vom Jobben allein zu leben und sich künstlerisch weiterzuentwickeln, ist oft schwierig. Da setzen wir an und geben so dem Nachwuchs eine reale Chance“, meinte abschließend Roland Balkenhol

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