Tourismus und Stadtmarketing: Die Neue kommt aus Altena

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Die Entwicklung der Innenstadt liegt Aleksandra Bacevic aus gutem Grund am Herzen.

Altena - Der neuen Mitarbeiterin für Tourismus und Stadtmarketing muss man Altena nicht groß erklären: Aleksandra Bacevic ist hier geboren. Und weil ihren Eltern das Hotel am Markt gehört, hat sie auch einen Eindruck davon, wie Tourismus in Altena funktioniert.

Anfang des Monats trat die 29-Jährige die Nachfolge von Julia Hußman an. Sie hat einen Masterabschluss im Fach Medien- und Designmanagement, arbeitete zunächst in einer Werbeagentur – „das war aber nichts für mich“. In einer Boulderhalle in Hamburg schaffte die begeisterte Kletterin es dann, Hobby und Beruf unter einen Hut zu bringen. Sie war dort unter anderem für das Marketing und den Onlineauftritt zuständig.

Und jetzt wieder Altena – „das finden viele seltsam“, schildert Bacevic die Reaktionen ihrer Freunde. „Viele Kleinigkeiten“ hätten sie dazu bewogen, sich um die Stelle zu bewerben. Sie nennt die Familie, aber auch das große Potenzial, das Altena im Laufe der vergangenen Jahre wegen Burg, Aufzug und Promenade gewonnen habe.

Etwa 50 Bewerbungen seien auf die Stellenausschreibung eingegangen, die Auswahl durch die Verwaltungsspitze sei schließlich einstimmig getroffen worden. Das schildert Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein. Ihm ist Bacevic direkt unterstellt, weil sie auf einer so genannten Stabsstelle sitzt.

Die erste große Aufgabe der neuen Tourismusbeauftragten wird die Mitorganisation des Mittelaltermarktes sein – das ist schon deshalb besonders anspruchsvoll, weil mit Hußmann und Barbara Langos beide Stadt-Mitarbeiterinnen ausgeschieden sind, die diese Aufgabe bisher stemmten. Bacevic teilt sich die Oganisation mit dem neuen Kulturring-Geschäftsführer Wolfgang Noack.

Wenn das geschafft ist, geht es an das Alltagsgeschäft. Zusammen mit Aufzugs-Geschäftsführerin Daria Ficus soll sich Aleksandra Bacevic um die Vermarktung des Aufzugs kümmern, auch das Thema Innenstadtentwicklung ist bei ihr angesiedelt. Noch in diesem Jahr soll die nächste Pop-up-Aktion, also die Belegung leer stehender Läden „auf Zeit“ stattfinden. Auch das Thema Öffentlichkeitsarbeit fällt in den Zuständigkeitsbereich der neuen Stadt-Mitarbeiterin, wobei sie insbesondere den Onlineaktivitäten neuen Schwung verleihen soll.

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