Abstieg des VfK Nordbögge endgültig besiegelt

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Nach vier Jahren Kreisliga A muss Trainer Sven Kaczor mit dem VfK einen Neuanfang in der B-Liga starten.

Hamm - Es war wahrlich keine Überraschung mehr, aber drei Spieltage vor dem Saisonende ist der Abstieg des VfK Nordbögge nun auch endgültig besiegelt. Die Mannschaft von Trainer Sven Kaczor hätte alle ihre vier verbleibenden Partie gewinnen müssen, um überhaupt die Chance auf den Klassenerhalt in der Fußball-Kreisliga A1 zu wahren. Nach der 0:1 (0:1)-Niederlage bei Yunus Emre HSV ist auch dieses Wunschdenken vorbei.

Nach einer desolaten Saison heißt es für die Elf von der Feuerwache vier Jahre nach dem Aufstieg und nach einem siebten, dritten und sechsten Platz in den Vorjahren, eine Klasse tiefer einen Neuaufbau zu starten. „Es ist wie es. Ich bin froh, dass es bald vorbei ist“, sagte Kaczor, der weiter auf seinen ersten Sieg aus hauptamtlicher Coach in der A-Liga wartet.

Immerhin bot seine Mannschaft beim Tabellenzehnten eine ihre stärkeren Leistungen. „Die letzte halbe Stunde waren wir sogar besser“, befand Kaczor. Da Nicolaj Kirmse in der 85. Minute jedoch nur die Latte traf und Robin Wittenborn kurz darauf eine scharfe Flanke knapp verpasste, sprang allerdings nicht der verdiente Punkt heraus.

Auf dem kaum zu bespielenden Ascheplatz am Heessener Schloss (Kaczor: „Knüppelhart und unzumutbar.“) war Yunus Emre spielerisch lange besser. Doch Nordbögge hielt von Beginn an dagegen und ließ nur wenige Möglichkeiten zu. Der Schiedsrichter aber in der 31. Minute auf den Punkt zeigte, ließ sich Hamms Goalgetter Necati Bacak die Chance per Elfmeter nicht entgehen. Der Unparteiische hatte ein Stoßen im Strafraum gesehen. Kaczor zeigte Sportsgeist und akzeptierte die harte Entscheidung. „Der Schiedsrichter war der beste Mann auf dem Platz“, lobte er Bernd Bröggelhoff. Die Nordbögger hatte unmittelbar vor dem Pausenpfiff Pech, als auch Philip Wittenborn mit einem Freistoß aus 20 Metern die Latte traf.

Kaczor hätten den Seinen das Tor gegönnt, denn die spielten in der zweiten Hälfte, obwohl nur Melvyn Korth aus der zweiten Mannschaft und Torhüter Robin Wittenborn auf der Bank saßen, richtig gut mit. Doch so bleiben die Nordböggern weiter bei ihren sieben mageren Punkten. - bob

Yunus Emre: B. Bacak – M. Metin, H. Metin (75. Dal), Ipek – Can (58. Ay. Sahin), Asanov – Tun. Sari, Köroglu, Schebab (62. Abaku) – N. Bacak, M. Saadouni

VfK: A. Juraschuk – P. Wittenborn, Hoffmann, Özgüc – Bothe, Garske – Kirmse, D. Bednarek, Peitsch – Seepe (46. Korth), Kosloski (75. R. Wittenborn)

Tor: N. Bacak (31./Foulelfmeter)

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