Renovieren bedeutet Stress. Dies gilt besonders, wenn während der Arbeiten in der Wohnung weiter gewohnt wird. Um Chaos vorzubeugen, sollte man den Zeitaufwand, Materialwahl und das handwerkliche Können realistisch einschätzen.

Kinder müssen draußen bleiben – eine Renovierung mehrerer Räume sollte in Etappen durchgeführt werden, damit die Räume anschließend ausreichend durchgelüftet werden können.
Im Zweifel empfiehlt es unter dem Strich doch, den Fachmann zu beauftragen.Wohnungen müssen nicht nur beim Ein- oder Auszug instand gesetzt werden. Viele Mietverträge verlangen regelmäßig Schönheitsreparaturen wie Streichen oder Tapezieren. Von Zeit zu Zeit tut auch mal im Eigenheim ein neues Parkett oder neuer Teppich und ein Lifting fürs Bad Not. Doch beim Renovieren von bewohnten Räumen sind neben Dreck auch Stress und Chaos garantiert, egal ob Profis oder Heimwerker am Werk sind.
Die Grundregel fürs Renovieren im Eigenheim lautet: In einer Wohnung mit mehreren Zimmern sollte möglichst immer nur ein Zimmer renoviert werden. Der Rest ist nur noch gute Planungssache – gerade, wenn man in Eigenregie renoviert. Art und Menge des Materials muss berechnet und die benötigten Werkzeuge müssen organisiert werden. Alle benötigten Sachen sollten auf eine Einkaufsliste gesetzt werden – so wird gewährleistet, dass alle Materialien zum Beginn der Arbeiten im Haus sind. Wichtig ist zudem ein realistischer Zeitplan – also mit Zeitreserven, um unvorhersehbare Probleme zu beseitigen wie das Nachspachteln von beschädigtem Putz nach dem Entfernen einer Tapete. Zeitdruck, aber auch das Überschätzen der eigenen Fähigkeiten beim Renovieren sind eine Unfallquelle.



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